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  • Unternehmen

Waschbär: Die Marke ist wieder da

  • 5. Dezember 2025
Die Marke Waschbär ist wieder da.
Die Marke Waschbär ist wieder da, wenn auch nicht mehr in Freiburg, wo es bis Ende September auch ein Ladengeschäft mit Firmenlogo gab. Foto: Santiago Fanego
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Der Freiburger Öko-Versandhändler Waschbär ist seit Ende Oktober Geschichte, aber Marke und einige Produkte sind zurück. Allerdings unter dem Dach eines Berliner Unternehmens.

Text: Susanne Maerz

Eine unerwartete, für viele ambivalente Wendung: Der Onlineshop von Waschbär ist wieder aktiv – und die Social-Media-Kanäle des Versandhändlers werden bespielt. Allerdings nicht von Freiburg aus. Denn die Waschbär GmbH wurde zum 31. Oktober abgewickelt, der Geschäftsbetrieb bereits Ende September eingestellt (Netzwerk Südbaden berichtete). Am 2. Dezember indes wurde auf dem alten Instagram-Kanal gepostet, dass Waschbär wieder da sei – unter dem Unternehmensdach von Frölich & Kaufmann. Das Berliner Unternehmen spricht von „der gleichen Mission im Herzen“ und propagiert „Produkte, die gut für Mensch und Umwelt sind. Nachhaltig. Fair. Durchdacht“.

Die Kommentare der ehemaligen Kundinnen und Kunden auf dem Social-Media-Kanal sind entsprechend euphorisch. „Unglaublich tolle Nachrichten“, „Das freut mich so sehr!“ lauten sie zum Beispiel. Die ehemaligen Mitarbeitenden aus Freiburg waren indes, so hört man, eher negativ überrascht. Die Reaktionen reichten von Verwunderung bis hin zu Verärgerung und Entsetzen. Denn der neue Eigentümer stammt, anders als das Freiburger Unternehmen, nicht aus der Nachhaltigkeitsbranche. Vielmehr ist die 1978 in Berlin gegründete Frölich & Kaufmann Verlag und Versand GmbH in erster Linie für den eigenen Onlineshop für Kunstbücher bekannt.

Weitere Details sind nicht allgemein zugänglich. Laut Unternehmensregister gehört Frölich & Kaufmann zur Ganske Verlagsgruppe in Hamburg und muss daher keine gesonderten Geschäftszahlen ausweisen (Stand Mai 2024). Zu Ganske gehören demnach zum Beispiel auch die Verlage Gräfe und Unzer sowie Hoffmann und Campe. Nun führen die Kunstbuchspezialisten auch den Waschbär-Onlineshop weiter – wer telefonisch bestellt, wählt eine Berliner Nummer, die Mitarbeitenden sitzen auch in der Hauptstadt. Eigene Produkte wie der Kupferschwamm mit Waschbär-Label, ebenso Handcreme und Deobalsam der Eigenmarke sind dort neben denen anderer Hersteller zu finden. Laut Website soll der Shop langsam hochgefahren werden.

Wie kam es dazu? Was genau hat Frölich & Kaufmann übernommen? Und für wieviel Geld? Stefan Munk von der Kanzlei Schleich & Partner, die das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der Waschbär GmbH begleitet hatte, antwortete auf die Anfrage folgendermaßen: „Wir können hierzu mitteilen, dass im Rahmen der Betriebsschließung die Markenrechte im Interesse der Gläubigergesamtheit veräußert wurden. Darüber hinaus können wir uns weder zum Verfahren noch zur Erwerberin äußern.“

Frederik Palm, einer der Geschäftsführer von Frölich & Kaufmann, antwortete auf die E-Mail-Anfrage mit denselben Fragen lediglich: „Zu Vertragsdetails oder vertraulichen geschäftlichen Informationen und Vereinbarungen äußern wir uns grundsätzlich nicht. Wir können daher die von Ihnen gestellten Fragen nicht beantworten.“ Ende September hatte Insolvenzanwalt Thorsten Schleich im Interview mit Netzwerk Südbaden noch gesagt: „Die Sanierung ist letztendlich daran gescheitert, dass es am Markt derzeit keinen Investor gibt, der Interesse daran hatte, das Unternehmen zu kaufen.“

Dabei ist es auch geblieben, das Freiburger Unternehmen Waschbär ist Geschichte. Der Verkauf der Marke indes, so hört man aus anderen Kanälen, scheint Ende Oktober und damit auf den letzten Metern konkret geworden zu sein. Offenbar wurden gemeinsam mit der Marke auch Kundendaten, Zugänge zu den Social-Media-Kanälen sowie Onlineshop inklusive Website und wie auch immer geartete Lieferantenkontakte aus der Insolvenzmasse herausgekauft. Das lässt sich zumindest daraus ableiten, dass die alten Kanäle nun wieder bespielt und zum Teil die gleichen Produkte vertrieben werden. Der Rest bleibt zumindest vorerst Spekulation.

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8 Kommentare
  1. Sabine Bellack sagt:
    5. Dezember 2025 um 18:41 Uhr

    Ich hoffe das klärt sich. Bin ex Mitarbeiterin und fühle mich hintergangen. Unsere Kunden wird weis gemacht das Mitarbeiter übernommen wurden was nicht der Fall ist. Bin sehr enttäuscht.

    Antworten
    1. Renée Lippert-Weiler sagt:
      15. Dezember 2025 um 11:21 Uhr

      Ich bin über 30 Jahre Kundin bei Waschbär gewesen,am Anfang habe ich Sammelbestellungen gemacht, da es teuer war, alles nach Luxemburg zu versenden.
      Ich war nun sehr erstaunt. als ich auf FB nun Nachrichten erhielt Waschbär sei wieder da. Deshalb wollte ich mich schlau machen und bin nun auf diesen Artikel gestossen und nun etwas schlauer.
      Es tut mir sehr leid für alle Mitarbeiter, die immer engagiert waren.
      Ob ich nun noch bestelle, muss ich mir überlegen. Da ich inzwischen ja auch vieles in den Bioläden bekomme und nicht mehr so auf Versand angewiesen bin. Ich wollte auch immer 2 Mal im Jahr bei Waschbär bestellen, um zu unterstützen. Das ist nun wohl nicht mehr notwendig.
      Ich hoffe Sie haben eine neue Arbeit gefunden und ich wünsche Ihnen trotz allem friedliche Weihnachten.
      Renée Lippert-Weiler

      Antworten
  2. Dora L. sagt:
    24. Dezember 2025 um 12:32 Uhr

    Mir als langjähriger Kundin hat Waschbär lapidar per Mail mitgeteilt, meine Daten an F&K weiterzugeben, wenn ich nicht widerspreche. Seriös wäre gewesen, VORHER um Zustimmung zu bitten. SO empfand ich das als Vertrauensbruch und Verstoß gegen Datenschutz und habe selbstverständlich widersprochen.

    Antworten
    1. Schwarzes_Einhorn sagt:
      4. Januar 2026 um 20:12 Uhr

      Ich habe vor zwei Tagen zufällig entdeckt, daß es Waschbär wieder gibt. Zunächst hatte ich mich sehr gefreut, ich war Waschbär-Kunde der ersten Stunde.
      Aber jetzt, wo ich lese, daß die Mitarbeiter im Regen stehengelassen werden und meine Adreßdaten ohne jede Rückfrage weitergegeben werden (wobei ich bei Frölich und Kaufmann Kunde bin und dank mangelnder Datenpflege wahrscheinlich zweimal im System rumgeistere) und Waschbär auch nicht mehr in Freiburg sein wird, überlege ich mir nochmal, ob ich das wirklich so toll finde. Es hat auch einen ziemlich widerlichen Beigeschmack, daß F & K gewartet hat, bis die Kiste an die Wand gefahren war – da hätte man wohl früher reagieren können.

      Antworten
  3. Sophia sagt:
    2. Januar 2026 um 15:20 Uhr

    Nach über 30 Jahren habe ich heute beschlossen nichts mehr bei Waschbär zu kaufen und mich komplett abzumelden.
    Warum?
    Aufgrund der Online Werbung per Mail habe ich im Sommer noch zwei kleinere Bestellungen getätigt und auch bezahlt.
    Habe mich dann auch gefreut über die Post, daß es Waschbär wieder gibt..
    bis heute…..
    Heute kam eine Mahnung vom Freiburger Inkassobüro wegen angeblich 2 nicht bezahlter Beträge, und das mit einem heftigen Aufschlag.
    Ich musste mich erst drch alles durcharbeiten bis ich durchschaut habe, was passiert ist:
    Die in meinem Banksystem hinterlegte Österreichische Kontonummer war abgemeldet worden, ohne Hinweis auf der Rechnung, daß sich die Bankverbindung geändert hat! Genau das habe ich nicht bemerkt und auch daß meine Bank die Beträge zwischenzeitlich rückgebucht hatte schien auf den ersten Blick nicht auf. Erst als ich den csv angefordert hatte kam das alles zum Vorschein, heute.
    Den ganzen Herbst kam von Seiten Waschbärs keinerlei Hinweis, daß die beiden Rechnungen nicht bezahlt sind. Keine Mahnung, NICHTS!
    Ich hatte also keine Ahnung, daß da irgendetwas schief gelaufen sein könnte!
    Dies Erleben erweckt in mir nun ernsthafte Zweifel an der Gewissenhaftigkeit und Klarheit hinsichtlich dieser Insolvenzabwicklung. Warum hat man die Kunden in Österreich nicht über die Änderungen informiert anstatt jetzt einen Inkassozirkus vom Zaun zu brechen?
    Allen Mitarbeitenden, die sauber und fair, kompetent und freundlich gearbeitet haben wünsche ich für die Zukunft das Allerbeste!
    Und durch dieses Inkassotheater.. bekommt der Name Waschbär jetzt irgendwie einen verschmutzten Beigeschmack…
    Schade für die wunderbare Arbeit eines Pioniers vor vielen Jahren!

    Antworten
  4. Gaby sagt:
    6. Januar 2026 um 16:08 Uhr

    Hallo bei mir genauso! Zweimal wurde bei mir der Betrag, den ich überwiesen hatte von der Bank rücküberwiesen Ohne eine Mitteilung einer neuen Kontonummer. Hab dann leider vergessen eine neue Kontonummer zu recherchieren. Meine Warenlieferung und die erste Überweisung war am 15.9.2025. Der Grund für die Rücküberweisung: AC04 Konto / IBAN gelöscht.
    Ich habe es dann nochmal versucht am 2.10 mit dem selben Ergebnis.
    Und jetzt kommt gestern ein Brief vom vom Inkassobüro ( Creditreform Freiburg /Offenburg ) vom 19.12, gefordert wird ein Betrag, der mehr als das Doppelte der Rechnung ausmacht. Und darauf die Ankündigung wenn der Betrag nicht bis 2.1.2026 vollständig bezahlt ist können sich die Kosten erhöhen. Das ist schon 4 Tage her! Und sonst kein Scheiben, keine Mahnung nichts. Aber ua Mahnspesen Wenn die Übergabe /Insolvenz Ende Oktober war frage ich mich schon was da passiert ist. Ich werde morgen mal mit dem Inkassobüro telefonieren. Klingt alles garnicht gut.

    Antworten
  5. Andrea sagt:
    7. Januar 2026 um 21:41 Uhr

    Ich habe am 22.12.2025 ein Schreiben von einem Inkassobüro erhalten, wonach mir angeblich am 13.12.2024 eine Ware im Wert von 15 Euro geliefert sei, welche ich nicht bezahlt hätte und ich nun bis zum 01.01.2026 53,85 € überweisen sollte. Das ganze erfolgte mit entsprechendem Drohszenarium. Ich hatte bei einer Bestellung mit mehreren Artikeln ein nicht passendes T-Shirt regulär und fristgerecht retur versandt. Infolge eines sehr ernstenTelefonats mit dem Inkassobüro und dem sogenannten neuen „Waschbär-Unternehmen erhielt ich heute per Post die Info das die Forderung vom 13.12.2024 eingestellt worden sei.
    Alles extrem befremdlich! Die ganze Aktion hat einen sehr üblen Beigeschmack. Bin offensichtlich nicht die einzige, die es erwischt hat.

    Antworten
    1. Miriam sagt:
      10. Januar 2026 um 19:04 Uhr

      Oh, bei mir geht es um genau die gleiche Summe über 15€, angeblich aus dem Jahr 2022, die sich ohne jegliche Info auf über 50€ summiert hat. Das Schreiben von creditreform wurde angeblich am 23.12.2025 verschickt, kam hier aber erst im neuen Jahr an. Ich habe Widerspruch eingelegt und bin gespannt auf die Rückmeldung.

      Antworten

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