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Genuss trifft 3D-Druck: Reagenzglashalter für das Sterne-Restaurant Eatrenalin im Europapark

  • 12. Juni 2026

Der individuell entwickelte Reagenzglashalter wurde speziell für das multisensorische Gastronomiekonzept von Eatrenalin gefertigt. Durch den industriellen 3D-Druck konnten Funktion, Design und Wirtschaftlichkeit miteinander verbunden werden – ohne die gestalterischen Einschränkungen klassischer Fertigungsverfahren.

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ANZEIGE I Das Fine-Dining-Restaurant Eatrenalin im Europapark Rust bietet Erlebnisgastronomie in einer neuen Dimension und verspricht ein multisensorisches Erlebnis für alle Sinne. Für die Präsentation eines speziellen Menübausteins kam das Restaurant mit dem Entwurf eines individuell gestalteten Reagenzglashalters auf MIVISiO zu. Im Interview erklären Maximilian und Johannes, wie MIVISiO selbst das innovative Team von Eatrenalin noch überraschen konnte.

Maximilian: Wie kam es zum Treffen mit dem Europapark?

Maximilian: Die Verantwortlichen von Eatrenalin haben ganz unspektakulär über eine Onlineanfrage mit uns Kontakt aufgenommen und hatten schon einen Entwurf für einen Reagenzglashalter gemacht. Die Vorgaben richteten sich zunächst hauptsächlich auf die einwandfreie und zuverlässige Funktionalität. Wir haben dann im Hinblick auf die Fertigung im 3D-Druck Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich das Produkt am Ende nahtlos in die Ästhetik und das Gesamtkonzept von Eatrenalin einbinden ließe und sind damit beim Kunden unmittelbar auf Begeisterung gestoßen.

Kannst Du kurz erklären, wo die Vorteile gegenüber klassischen Fertigungsverfahren liegen?

Maximilian: Bei einer konventionellen Fertigung aus Plexiglas müssten die Bauteile aus Platten- oder Stangenmaterial herausgearbeitet und anschließend montiert werden. Das bedeutet mehrere Bearbeitungsschritte, höheren Materialeinsatz und eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten. Beim industriellen 3D-Druck können wir das Bauteil dagegen direkt in seiner finalen Form herstellen. Das reduziert den Aufwand erheblich und eröffnet gleichzeitig deutlich mehr Freiheiten beim Design.

Was bedeutet dies in diesem konkreten Fall mit Eatrenalin?

Johannes: Der größte Vorteil ist die nahezu uneingeschränkte Formfreiheit. Wir können komplexe Geometrien, organische Formen oder besondere Designelemente realisieren, die mit klassischen Fertigungsverfahren nur schwer oder gar nicht umsetzbar wären. Durch den 3D-Druck konnten wir Funktion und Ästhetik optimal miteinander verbinden und mussten keine Kompromisse eingehen.

Maximilian: Wenn man sich den ersten Entwurf anschaut und dann das finale Produkt sieht, dann liegen da Welten dazwischen. Hieran lässt sich sehr schön sehen, welche Möglichkeiten sich auftun, wenn man das kreative Potential im 3D-Druck mal halbwegs ausschöpft. Wir konnten filigrane Geometrien perfekt umsetzen und sogar die Lichtbrechung so berücksichtigen, dass feine Details wie das Eatrenalin-Logo besonders schön in Szene gesetzt werden.

Der für Eatrenalin entwickelte Reagenzglashalter entstand in enger Abstimmung mit dem Restaurant und wurde gezielt auf das außergewöhnliche Gastronomie- und Designkonzept abgestimmt.

Das Restaurant hat am Ende rund 100 Exemplare geordert. Ließ sich das über 3D-Druck noch wirtschaftlich attraktiv darstellen?

Maximilian: Genau in diesem Bereich spielt die Technologie ja ihre Stärken aus. Bei klassischen Fertigungsverfahren entstehen häufig hohe Werkzeug- oder Einrichtungskosten, die sich erst bei großen Serien rechnen. Beim industriellen 3D-Druck entfallen diese Investitionen nahezu vollständig. Dadurch können auch kleinere und mittlere Stückzahlen wirtschaftlich produziert werden. Für das Eatrenalin-Projekt bedeutete das eine attraktive Gesamtkalkulation bei gleichzeitig hoher Flexibilität.

Stichwort Flexibiliät: Bei hohen Anforderungen an das Design ist es meist unmöglich, auf Anhieb einen Volltreffer zu landen. Wie oft musstet Ihr da nachjustieren und wie entscheidend war dabei der Faktor Zeit?

Johannes: Der war sehr entscheidend. Nachdem die grundlegenden Designparameter feststanden, konnten wir innerhalb kurzer Zeit erste Muster erstellen. Anpassungen ließen sich digital umsetzen und unmittelbar erneut fertigen. Dadurch verkürzte sich die Entwicklungszeit erheblich.

Im Gastronomiebereich gelten besondere Anforderungen an die verwendeten Materialien. Gab es hier spezielle Vorgaben?

Maximilian: Das war ein zentraler Bestandteil des Projekts. Der Reagenzglashalter musste nicht nur optisch überzeugen, sondern auch den Anforderungen des täglichen Einsatzes in der Gastronomie standhalten. Entsprechend haben wir mit Clear Resin ein hochwertiges transparentes Flüssigharz als Material gewählt, das neben einer hohen Maßgenauigkeit ein optimales Gleichgewicht zwischen Festigkeit, Zähigkeit und Steifigkeit mitbringt, um den Reagenzglashalter langlebig und robust zu machen.

Johannes: Die Halter sind mechanisch belastbar, widerstandsfähig gegenüber häufigem Gebrauch und spülmaschinenfest. Eatrenalin erhält damit ein Produkt, das nicht nur gut aussieht, sondern auch langfristig zuverlässig funktioniert.

Wie würdet Ihr die Zusammenarbeit am Ende bewerten?

Johannes: Grundsätzlich war es für uns natürlich spannend, einmal mit so einem außergewöhnlichen Auftrag betraut zu werden. Das Projekt zeigt sehr gut, wie moderne Fertigungstechnologien kreative Ideen wirtschaftlich umsetzbar machen. Über den 3D-Druck konnten wir ein individuelles Design realisieren, das exakt auf die Anforderungen von Eatrenalin zugeschnitten ist. Gleichzeitig entstand ein hochwertiges Endprodukt, das den hohen Ansprüchen der Premium-Gastronomie gerecht wird. Für uns ist das ein schönes Beispiel dafür, wie Innovation, Design und Funktionalität erfolgreich zusammenwirken können.

 

Weitere Informationen: https://www.mivis.io/
PR-Dossier: MIVISIO

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