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  • Pause 07/2021
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Automaten: Wein per Knopfdruck

  • 31. Juli 2021
Automaten in Südbaden
Andreas Kaiser ist der Automaten-Mann: seine Firma liefert die gewünschten Apparate. Foto: Alexander Dietrich
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Stellen Sie sich vor, es ist Sonntag und Sie möchten den Abend mit einer guten Flasche Wein ausklingen lassen. Doch das eigene Regal ist leer und der Fusel von der Tanke nicht das Gewünschte. Die Lösung: Automaten ansteuern. Rund um die Uhr, bargeldlos und regional. Ohne Pause. Vorne mit dabei beim Trend sind Automaten aus Kirchzarten

VON ANNA-LENA GRÖNER

Lebensmittelautomaten sind keine Neuerrungenschaft. In vielen ländlichen Regionen haben sie längst einen festen Platz in der Dorfmitte und bieten gekühlte Milch, Nudeln, Butter und vieles mehr von regionalen Erzeugern. Automaten ersetzen keinen Lebensmittelmarkt, aber sie sind für den Verbraucher praktisch, wenn etwas spontan benötigt wird. Für Anbieter ist es eine zusätzliche Einnahmequelle.

„Es gab fast alles, nur der Wein dazu hat noch gefehlt“, sagt Eva Köpfer, Geschäftsführerin des Weingut Abril in Vogtsburg am Kaiserstuhl. Seit wenigen Wochen steht dort also ein „Genussautomat“. Wanderer, Geschenke-Suchende oder Spontan-Genießer können bargeldlos mit ihrer Geldkarte, die auch als Altersnachweis dient, eine Flasche Wein ziehen – oder auch mehrere. Die Pandemie hat Weinautomaten ordentlich Schub verschafft.

„Es vergeht kaum eine Woche, in der kein Weingut bei uns anfragt“, sagt Andreas Kaiser, Geschäftsführer von „Mewa-Kaffee“ in Kirchzarten. Neben klassischen Kaffeeautomaten und den damit verbundenen Service- und Auffüllleistungen vertreibt sein Unternehmen immer mehr der großen, sogenannten Warenverkaufsautomaten. „Mittlerweile sind wir in der Region der größte inhabergeführte Anbieter, speziell für die Outdoornutzung“, sagt Kaiser. Auch den Abril-Automat lieferte er.

„Die meisten haben sicherlich schon länger mit dem Gedanken gespielt. Die Pandemie war schließlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, so dass viele gesagt haben: ‚Jetzt gehen wir das an’“, erklärt der Geschäftsmann den aktuellen Hype auf die Automaten. Seine Genussmaschinen bezieht Kaiser über die baden-württembergische Firma „Stüwer“ in Heroldstatt und über den bayrischen Hersteller „Sielaff“.

Kaisers Kunden können sie für einen Nettopreis von 14.990 Euro kaufen. Auch ein Leasing-Angebot ist möglich. Das Besondere: bei ihm gibt es keine von-Bis-Preise, sondern eine feste Ausstattung, in der alle wichtigen technischen Details enthalten sind: Sicherheit, Bezahlsystem, Telemetrie (Messung und Übertragung des Füllbestandes), Heizung oder Kühlung. „Der Automat kann drinnen wie draußen stehen und ist eigentlich eine eierlegende Wollmilchsau“, sagt Andreas Kaiser.

Eier gesellen sich beispielsweise gerne neben die Weine. Das Zusammenspiel von Wein und anderen regionalen Produkten funktioniert gut. Das hat auch Dirk Giessler erkannt und unter dem Namen „WIP Lounge“ (für „Wein ist Passion“) zu Beginn des Jahres gleich mehrere der Automaten über Mewa und Andreas Kaiser im Kaiserstuhl aufstellen lassen. Inzwischen sind es sechs Stück. „Wir wollten gerade in Pandemie-Zeiten den Zusammenhalt stärken und den regionalen Produzenten eine neue Möglichkeit bieten, ihre Waren zu verkaufen“, sagt Giessler.

To-Go und auf Knopfdruck gibt es aus den WIP-Automaten daher neben Weinen von den Weingütern Köbelin, Boos oder Trautwein auch Wurst vom Metzger Reichenbach, Süßes von der Schokoladenmanufaktur Heget oder Bier von der Riegeler Kleinbrauerei Römer. „Wir kaufen die Produkte zum Einkaufspreis ein und verkaufen sie in unseren Automaten weiter. Die Preise sind garantiert nie teurer als bei Händlern vor Ort“, sagt Dirk Giessler.

In der Pandemie haben sie sich zusammengetan und das Automatengeschäft als sinnige Verkaufsmöglichkeit entdeckt. Auch, weil man damit seine Ware kontaktlos und Öffnungszeiten-unabhängig anbieten kann. „Das war schlussendlich unser Hauptgrund für die Anschaffung“, sagt Eva Köpfer. Auch ihr Abril-Automat ist neben den eigenen Weinen mit regionalen Schlemmereien bestückt. Der „Genussautomat“ wurde sehr gut angenommen, sagt Köpfer. „Wenn wir jeden Tag so viel Umsatz damit machen wie in den ersten Tagen, bin ich zufrieden.“ Weitere Schlemmer- Apparate aufzustellen, könne sie sich daher gut vorstellen.

Von Wurst bis Fan-Artikel

„Das Image von Automaten war nicht immer das Beste. Aber man sieht durch den aktuellen Erfolg, dass die Menschen jetzt dafür bereit sind und sie erkennen, welche Vorteile es hat“, sagt Andreas Kaiser. Schon seit etwa zwei Jahren steige sein Outdoor-Automaten-Business. Anfangs noch langsam, mit ein bis zwei Warenverkaufsautomaten im Jahr. Inzwischen sind es etwa fünf im Monat. Diesen Trend nutzt Kaiser und gründete erst vor wenigen Monaten die „Twenty47 GmbH“ (gemeint ist: “24/7”, also 24 Stunden an sieben Tagen) mit erstem Automaten-Markt im Freiburger Hauptbahnhof.

Im „Marktplatz Twenty47“, direkt am Gleis eins, stehen seit Mitte Juli insgesamt 27 Automaten auf rund 250 Quadratmetern rund um die Uhr bereit. In den hauptsächlich gekühlten Kästen werden vor allem Produkte von regionalen Händlern angeboten. Stefans Käsekuchen, Weine der Weinhandlung Drexler, Kaffee von der Schwarzwild Rösterei oder Waren der Schwarzwaldmilch. Aber auch warme Snacks und Fan-Artikel des SC-Freiburg kullern auf Wunsch aus den Geräten.

Ältere Freiburger kennen es noch, dass sie nach dem Clubbesuch nachts Spaghetti kochen wollten und auf die „Automaten-Emma“ zurückgreifen konnten. Nach 33 Jahren schloss die letzte der beiden kultigen Adressen in Freiburg-Zähringen. Nun ist die Zeit scheinbar wieder reif für Ware auf Knopfdruck.

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