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BFW Die digitale Hausverwaltung

  • 30. Juli 2021
digitale Hausverwaltung
Nicht nur auf dem Rasen grün: Der Neubau besticht mit guter Energienutzung. Fotos: Alexander Dietrich
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Der Unternehmer Klaus Ritter hat mit seinem Unternehmen BFW Ritter ein neues Domizil in Wyhl bezogen. Währende der Pandemie profitierte er bei Verbrauchsablesung und Rauchmelder-Service von der Digitalisierung. Über eine Branche im Wandel.

VON RUDI RASCHKE

Wir haben mit der Digitalisierung lange zuvor begonnen“, sagt Ritter über die Corona-Zeit. Die Pandemie habe dem Unternehmen nicht geschadet, im Gegenteil. Als Messdienst für den Energieverbrauch bei Heizungen habe er früh als erster ein Ableseportal eingerichtet, wie es bei großen Stromlieferanten gang und gäbe ist. „Wir konnten nahtlos umsteigen“, sagt Ritter über die Zeit der ersten und zweiten Welle, in der sein Personal teilweise zuhause bleiben musste, aber die Daten dennoch einlesen konnte.

Gerade das Ablesepersonal, das normal in bis zu 800 Wohnungen pro Person gehen müsse, konnte dadurch enorm entlastet werden. Aus einem Unsicherheitsfaktor für seine Angestellten wurde so eine Neuerung, auf die sich auch die Hausverwaltungen erst einstellen mussten. Mancher Sachbearbeiter bestünde zwar bis heute auf den persönlichen Besuch, die meisten haben sich auf das neue Vorgehen eingelassen. Digital kann auch gesunder sein.

Seine EDV sei auch durch die Umsatzsteuer-Änderung in dieser Zeit Herausforderungen ausgesetzt gewesen, insgesamt waren 71.000 Rechnungen zu ändern, meist um Cent-Beiträge. Also Tag- und Nachtschichten in der Buchhaltung? „Ich habe ein Programm geschrieben“, sagt Ritter, als sei es das Naheliegendste überhaupt. Vor seinem jetzigen Unternehmen war er Inhaber einer EDV-Firma.

In einem insgesamt komplexen Geschäft sei sein Unternehmen immer daran interessiert, flexibel reagieren zu können, beispielsweise auf Gesetzesänderungen wie die Energie-Effizienz-Richtlinie: Alle Geräte müssen ab 2022 auf Funkverbindung umgestellt werden, was auch in einem Portal für Mieter grafisch dargestellt sein muss. Bis Ende 2026 werden die bekannten Verdunsterröhrchen an der Heizung Geschichte sein, alles geht ins Netz, die Hauseigentümer brauchten entsprechende Portale im Web.

Der Unternehmer Klaus Ritter hat am nördlichen Kaiserstuhl in Wyhl gebaut.

Die Volldigitalisierung

Damit einher geht auch ein Wandel bei Hausverwaltungen, der auch mit einem größeren Schulungsbedarf aufgefangen wird. BFW Ritter hat dafür in Wyhl größere Räume geschaffen, von dort sind auch digitale Sitzungen möglich, die gut angenommen werden. Die „Volldigitalisierung“, wie Klaus Ritter das Bündel an Maßnahmen und Gesetzesthemen nennt, trifft seine Branche mehr, als es vielleicht von außen ausschaut.

In seinem Unternehmen betreuen rund 50 Menschen in Verwaltung, Installation und Außendienst einen sechsstelligen Wohnungsbestand zwischen Heidelberg und Konstanz. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1963 von seinem Vater Dieter. In der Branche ist das Kartellamt durchaus den großen nationalen Anbietern auf der Fährte. Kein Geheimnis: Sie versprechen ihren eigenen Investoren in der Regel überdurchschnittliche Rendite und operieren auf der Basis von firmenübergreifend inkompatiblen Geräten.

Für Ritter ist die neue Gesetzesrichtlinie ein Schritt in die richtige Richtung, damit Unternehmen wie seines sich im Wettbewerb gegen die Marktführer behaupten können. Hat sich bei all der Digitalisierung auch die Postkarte vom Ableser im Hausgang erledigt? Ja, sagt Klaus Ritter, die Kommunikation findet längst per Mail mit den Bewohnern statt. Das ist eher die Konsequenz mehrerer Digitalisierungsschritte in seinem Unternehmen: Die ersten Ablesegeräte in digitaler Form habe er mit blackberryartigen Handhelds bereits 2003 in die Haushalte mitgeschickt, dazu ein Belegdrucker, „so groß wie eine Tafel Schokolade.“

Verwaltungen entlasten

Später habe er die Ausdrucke gegen Benachrichtigungen per Mail getauscht. Aufwand für Programmier-Lösungen habe er im Vergleich mit anderen nie gescheut und die meisten Programme immer selbst geschrieben, „weil es keine Standardsoftware für uns gibt.“ Anders wäre es nicht möglich, die Zahl der Kunden mit 26 Angestellten in der Verwaltung zu bewältigen. Es wirke sich durchaus auf die Preise bei den Kunden aus, wenn andere Unternehmen das Dreifache an Personal benötigten.

Klaus Ritter sagt, dass er nie einen Zweifel daran gehabt habe, dass sich die Digitalisierung rechnet. Für seine Kunden übrigens auch dahingehend, dass er das von ihm gestaltete Web-Portal den Hauseigentümern für alle möglichen Termine und Dokumente zur Verfügung stellt. Quasi in Ergänzung als gemeinsamem „elektronischen Briefkasten fürs Haus“. Auch ein Service von BFW: Verwaltungen entlasten, die bis vor kurzem noch mit fünf Aktenordnern für ihre Abrechnungen vorstellig wurden. Digitalisierung sei das eine – ohne „das Persönliche“ sei sie nicht vorstellbar, sagt Klaus Ritter.

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