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  • 5 Jahre NWS 09/2019
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Das Wachstum der Tanzschule Gutmann

  • 2. Oktober 2019
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Das Ballhaus der Tanzschule Gutmann. Foto: V. Behringer
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Seit der Gründung von netzwerk südbaden 2014 ist die Freiburger Tanzschule Gutmann zu Europas größter ihrer Art expandiert. Ein Unternehmensporträt – und eine Darstellung, was in fünf Jahren alles passieren kann.

VON ANNA-LENA GRÖNER

Im Büro von Matthias Blattmann, einem der drei Gesellschafter der Tanzschule Gutmann, hängen noch keine Bilder an der Wand. Erst zwei Monate ist der Umzug in die ganz neuen Büroräume auf dem Ganter-Areal her – es braucht mehr Platz, auch abseits des Parketts.

Ununterbrochenes Wachstum kennzeichnet die letzten fünf Gutmann-Jahre treffend: 2014 gab es die ersten Gespräche zum Ballhaus-Projekt mit der Ganter Grundstückgesellschaft. Mit einem großen Tanzpalast wollte man endlich die mittlerweile 13 Standorte in Freiburg bündeln, es Kunden und sich selbst einfacher machen.

„Das Projekt ist dann in eine Dimension gerückt, bei der es einem ein bisschen schwindelig wurde“, sagt Blattmann. Anfangs sollte sich die Tanzschule das Ballhaus noch mit einem weiteren Mieter teilen, nach dessen Ausstieg hat Gutmann das Projekt schließlich alleine gemacht. Knapp fünf Millionen Euro kostete der Umbau, der von Ganter getragen wurde.

Die Tanzschule hat bis heute eine weitere Million in den Innenausbau investiert. Während man in anderen Studios noch in muffigen Räumen mit den Staubmäusen um die Wette wirbelte, versuchte man bei Gutmann ein modernes Gesamtkonzept zu verfolgen, das sowohl die klassischen Tanzkurse, aber auch neue Angebote wie kostenlose Kinderbetreuung und ausgefallene Events ermöglichen sollte.

Neues Geschäftsmodell

Mit der Eröffnung des Ballhauses im Januar 2016 hat das Gutmann-Unternehmen außerdem sein ganzes bisheriges Geschäftsmodell auf den Kopf gestellt. „Wir sind damals von dem klassischen Tanzkurssystem weggegangen“, sagt Blattmann. Statt des üblichen Aufbaus und Ablaufs von Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Bronze-Kursen, entschied man sich für ein System, bei dem jeder Kunde selbst entscheidet, wann er in die nächsthöhere Stufe geht.

Auch vom angestaubten Angebot der vier bis acht Wochenkurse verabschiedete man sich. Stattdessen gibt es ein Abosystem, bei dem Hobbytänzer und Kampfrhythmiker selbst entscheiden, wie lange und vor allem wann sie kommen. „Das hat den Leuten ganz viel Entspannung gebracht, denn nicht jeder strebt an, Weltmeister im Tanzen zu werden, sondern viele suchen einfach nach einem Ausgleich.“

netzwerk südbaden
Lebt und liebt eine offene Kritikkultur: Matthias Blattman von der Tanzschule Gutmann. Foto: V. Behringer

Abgeschaut hat sich Blattmann das Abo-Konzept bei der Fitnessbranche. Umsehen und nur das Beste abschauen Das Wirtschaftsmagazin „brand eins“ nannte es im Dezember 2018 „die Best-of-Strategie“, mit der man bei Gutmann erfolgreich arbeite: „Innovation als Kombination von Ideen, die sich zwar bereits bewährt haben, aber noch neu genug sind, um damit bei der Kundschaft zu punkten.“

Blattmann spricht von einem jährlichen Kundenzuwachs von sechs bis sieben Prozent seit Ballhaus-Eröffnung und Abo-Mitgliedschaft. „In den Spitzenzeiten haben wir pro Woche 6000 Besucher.“ Auf dem Parkett ausruhen können Blattmann und seine beiden Mitgesellschafter Johnny Schmidt-Brinkmann und Christian Spengler nicht. Quasi im Quickstep treiben sie das Unternehmen mit viel Mut und Motivation voran. Keine auf-Teufel-komm-raus Entwicklung, sondern eher ein mutiges und stetiges Neu-ausprobieren und Mit-den-Aufgaben-wachsen.

Magazin Tanzen

So kann es dann auch passieren, dass ein eigenes kleines Werbemittel aus Versehen zum neuen Unternehmensstandbein wird: Zur Eröffnung des Ballhauses bringt die Tanzschule vor drei Jahren ein Magazin mit dem simplen Titel „Tanzen“ heraus, darin: neue Kursangebote, Termine und die Vorstellung des modernen Tanztempels.

Gedruckt werden ein paar tausend Ausgaben, ausgelegt auch bei den Gutmann Tanz- und Show-Events im Europa-Park. Und hier stößt das Magazin auf großes Interesse. Inzwischen ist es die „Apotheken Umschau“ der Tanzbranche in Deutschland und Österreich.

Der Vergleich (brand eins) bezieht sich auf Aufbau und Auflage: einen Kernteil des Magazins für alle, die Mantelteile können von den Tanzschulen dazu gestaltet werden. Die durchschnittliche Auflage liegt nur drei Jahre später bei einer Viertelmillion – und die Agentur Gutmann Media bringt inzwischen neben dem eigenen auch individuelle Magazine für Tanzschulen, für die Freiburger Galanacht des Sports oder den Freiburger Wirtschaftsball sowie ein Wirtschaftsmagazin für Tanzschulen heraus.

„Wir haben es am Anfang nur für uns gemacht, inzwischen ist die ganze Abteilung auf über zehn Leute angewachsen.“ Insgesamt spricht Blattmann von einem Mitarbeiterzuwachs von 50 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. Etwa 210 Mitarbeiter sind für Tanzschule, Event- und Medienagentur im Einsatz, 40 davon sind festangestellt.

Für den Gesellschafter sind die Mitarbeiter ein entscheidender Faktor beim Unternehmenserfolg: „Wir polarisieren innerhalb des Teams, das ist wie bei einer Parteienlandschaft: dem einen ist das Soziale ganz wichtig, der nächste achtet besonders aufs Geschäft. Das ist gut und wichtig. Man muss sich durchaus die Dinge gegenseitig um die Ohren hauen können.“

Die Herausforderung liege darin, offen für die Meinungen der anderen zu sein, zuzuhören und sich bei aufkommender Kritik selbst zu fragen „könnte der Recht haben?“, statt immer nur den eigenen Kopf und die eigenen Ideen durchzusetzen. „Wir leben hier eine offene Kritikkultur und daraus das Beste zu filtern, ist die Kunst.“ Schwindelig ist es Matthias Blattmann dabei nicht mehr so schnell geworden.

„In den letzten drei Jahren ist bei uns ein echt guter Flow da. Und solange das so ist, sollte man es laufen lassen.“ Wohin dieses Laufenlassen das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren führen wird, weiß der 46-Jährige selbst noch nicht. Aktuell liegt das Projekt „Erdgeschoss-Ausbau Ballhaus“ auf dem Tisch. Die Etage soll entkernt werden und vier weitere Tanzsäle entstehen. Es braucht mehr Platz.

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