Vor knapp zwei Jahren hat Dagmar Schmidt die Geschäftsführung von Faller Packaging übernommen. Seither hört man wenig von dem Waldkircher Spezialisten für Pharmaverpackungen. Die neue Chefin hat einen Transformationsprozess gestartet und priorisiert die interne Kommunikation. Für Netzwerk Südbaden hat sie eine Ausnahme gemacht.
Interview: Kathrin Ermert • Fotos: Santiago Fanego
Ihre Vorgänger Michael Faller und Daniel Keesman machten vor knapp zwei Jahren einen sehr zufriedenen Eindruck und schienen stolz auf den Zustand von Faller Packaging. Entspricht diese Wahrnehmung Ihrem Eindruck von dem Unternehmen, dessen Leitung Sie Mitte 2024 übernommen haben?
Dagmar Schmidt: Ja, ich habe ein sehr erfolgreiches Unternehmen vorgefunden, mit einer extrem hohen Reputation, loyalen Kunden und Mitarbeitenden, das vor Stolz und positiven Eindrücken strotzte. Aber auch ein Unternehmen, das nach vielen guten Jahren nicht auf den Misserfolg vorbereitet war.