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  • Familie 12/2025
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Mitgehangen, mitgefangen

  • 22. Dezember 2025
Clans
Das Phänomen der sogenannten Clankriminalität ist brandgefährlich und nicht zu unterschätzen. Doch was steckt dahinter und vor welchen Problemen stehen Polizei und Behörden?
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Gibt es wirklich familiäre Strukturen von hochorganisierter „Clankriminalität“? In Südbaden jedenfalls nicht, sagt das LKA Baden-Württemberg. Wir haben mit dem Clanforscher Mahmoud Jaraba von der Universität Erlangen-Nürnberg über Ursachen, Prävention und das Problem der Stigmatisierung gesprochen.

Text: Julia Donáth-Kneer

Massenschlägereien zwischen Männergruppen, der Juwelendiebstahl aus dem Dresdner Grünen Gewölbe oder der Raub der 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum – filmreife Kriminalfälle wie diese machen immer mal wieder Schlagzeilen und liefern Beispiele für die sogenannte Clan­kriminalität. Aber was meint dieser Begriff und ist er überhaupt haltbar? „Nein, ist er nicht“, sagt Clanforscher Mahmoud Jaraba und schüttelt entschieden den Kopf. „In der öffentlichen Debatte werden Clans als Einheit dargestellt. Als würde sich die gesamte Großfamilie kennen, zusammenhalten und möglicherweise gemeinsam kriminell aktiv sein. Das ist falsch und existiert in dieser Form nicht.“

Mahmoud Jaraba
Seit 2015 forscht Mahmoud Jaraba zu arabischen, türkischen und kurdischen Großfamilien in Deutschland. Im Rahmen dessen begleitet der gebürtige Palästinenser den Alltag von Angehörigen der als Clans bezeichneten Großfamilien in Deutschland und hat mehrere hundert Interviews mit ihnen sowie mit Vertretungen der Polizei, Behörden und Sozialarbeit geführt. 2026 erscheint sein Buch „Die Clans aus al-Rashidiya: Arabische Familien und ihre kriminellen Netzwerke“ im Verlag C.H. Beck.

Der 45-Jährige ist einer der bekanntesten Clan­experten Deutschlands und einer der wenigen, der das Phänomen wissenschaftlich begleitet. Beim Gespräch mit Netzwerk Südbaden schaltet sich Jaraba per Video aus seinem Büro an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zu, wo der promovierte Politikwissenschaftler am Forschungszentrum für Islam und Recht in Europa beschäftigt ist. Seine zentrale These: Die Großfamilien, von denen immer wieder die Rede ist, wenn es um Clankriminalität geht, sind keine zusammenhängende homogene Gruppe. „Heute kennen sich die meisten Familienmitglieder untereinander nicht. Somit gibt es auch keine zentrale Führungsperson im jeweiligen Clan“, sagt er.

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