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VdU: Regina Stigler, Wein-Expertin

  • 30. Oktober 2019
Regina Stigler auf dem Hof des Familienbetriebs: Sonst ist sie viel unterwegs, um den Wein zu vermarkten. Foto: A. Dietrich
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Damit die Flaschen des Weinguts Stigler aus Ihringen über die Tresen gehobener Fachhändler und Restaurants gehen, braucht es neben hoher Qualität auch gutes Marketing. Regina Stigler kümmert sich im Familienbetrieb darum.

VON DANIEL RUDA

Weinsorten wie Riesling, Burgunder oder Sauvignon Blanc und noch viele mehr. Dazu Obstbrände und Sekt. Wenn sich Regina Stigler durch die mehr als 100 Flaschen aus dem aktuellen Sortiment des Weinguts der Familie Stigler erklärt, macht sie an vielen Stellen halt. Hier um zu erklären oder dort, um eine Geschichte zu erzählen. Erklären und erzählen, das sind im Familienunternehmen, das sie in Ihringen gemeinsam mit ihrem Ehemann Andreas und ihrem Sohn Maximilian führt, mitunter ihre Kernaufgaben. Beziehungsweise: Unterhalten, das ist der bessere Begriff für ihre Arbeit. Wenn Regina Stigler spricht, dann zieht sie mit ihrer herzlichen Art die Aufmerksamkeit auf sich.

An diesem Tag im September auf dem Hof des Weinguts im Herzen Ihringens verlangen auch viele andere Dinge nach Aufmerksamkeit. Das Telefon schellt, Mitarbeiter brauchen Antworten auf Fragen, Anlieferer Unterschriften auf Lieferscheine. „Zur Zeit …“, sagt die 62-Jährige nur und weitet die Augen. Kurzes Durchatmen, dann lacht sie. Es ist mitten in der Weinlese, es gibt gerade viel zu tun. „Das gehört dazu.“

Das Weingut ist ein Familienbetrieb mit Tradition

Das Weingut Stigler bewirtschaftet 15 Hektar Fläche vor allem am Ihringer Winklerberg, dazu in Vogtsburg-Oberrotweil und am Freiburger Schlossberg. Es ist Mitglied des Verbands Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter, zu dem rund 200 Betriebe in Deutschland zählen. Rund 100.000 Flaschen verlassen pro Jahr den Hof in Ihringen, vor allem in Richtung Fachhandel und Gastronomie der jeweils gehobenen Art.

Ehemann und Sohn kümmern sich vor allem darum, was in der Flasche ist. Vier Festangestellte und während der Weinlese noch 20 Saisonarbeiter sind insgesamt im Einsatz. Regina Stigler selbst ist fürs Marketing der Weine verantwortlich. „Man muss heutzutage ein richtiges Unterhaltungsprogramm um den Wein herum entwickeln“, erzählt die gebürtige Freiburgerin, die ihren Mann, den Ihringer Winzer Andreas Stigler, vor 39 Jahren auf dem Freiburger Weinfest kennengelernt hat.

„Man muss heutzutage ein richtiges Unterhaltungsprogramm um den Wein herum entwickeln“

Regina Stigler

Drei Jahre später waren sie verheiratet, weitere fünf Jahre später Eltern von zwei Söhnen. Zehn Jahre arbeitete sie als Lehrerin, ehe sie Anfang der Neunziger fest in den Familienbetrieb einstieg. Ihr Ehemann und sie sind die vierte Generation der Familie Stigler im Weinbau.

Mit dem 31-jährigen Sohn Maximilian als Winzer ist die fünfte bereits an Bord. Hildegard, die 91-jährige Schwiegermutter von Regina Stigler, ist an diesem Vormittag mit ihrem Gehstock auch auf dem Hof unterwegs und will helfen, wo es geht. „Wir treffen alle Entscheidungen gemeinsam“, natürlich habe jeder seine eigene Aufgabe, „aber die Einheit als Familie ist immer das Wichtigste“, betont Regina Stigler, die in ihrer Rolle die Repräsentanz nach außen ist.

Verköstigungen hier, Weinmessen da, Gourmetfestivals dort, regelmäßig ist irgendwo in Deutschland oder auch mal dem europäischen Ausland unterwegs. Seien es Weinproben auf dem eigenen Hof in Ihringen für Privatkunden oder bei exklusiven Dinnerevents in einem Restaurant in Dänemark. Regina Stigler erklärt fachmännisch Detailfragen zu Produktion und Geschmack – oder sie erzählt Geschichten und Anekdoten.

Wie jene über den „Spätburgunder Weißherbst Beerenauslese“ etwa, „den nennen wir intern Queenie“. Der Grund: Queen Elizabeth süffelte vor vier Jahren beim Staatsbesuch in Berlin während eines Essens beim Bundespräsidenten davon. Weil beim royalen Besuch damals jedes Detail eine Nachricht wert war, fiel auch der Name Weingut Stigler als Lieferant des Bundespräsidialamts mal in einem Radiobeitrag. Was wiederum zur Folge hatte, dass danach ein paar Fans der Royals in Ihringen auf dem Hof standen, um solch einen Wein zu kaufen.

Weinexpertin bei der Feier zum 65-jährigen VdU-Jubiläum in Berlin

Noch eine Anekdote: Im Mai dieses Jahres war es, da stand Regina Stigler bei einem Galadiner in Berlin vor einem vollen Saal, um den Gästen von dem Wein aus dem Kaiserstuhl zu erzählen, der da gerade eingeschenkt wurde. „Der Veranstalter wollte, dass der Wein von einer Frau vorgestellt wird.“ Es war das 65-jährige Jubiläum des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU). Unter den Gästen war auch eine Gruppe aus der Heimat, Martina Feierling-Rombach, Vorsitzende des VdU-Landesverbandes Baden gehört dazu. Die beiden kennen sich von früher, und so kam eines zum anderen, beziehungsweise Regina Stigler in den VdU.

Eigentlich wollte sie nicht noch einem Verband beitreten, zu groß war die Sorge vor der Gleichung Verband = Verpflichtung. Beim VdU stimme das aber nicht. Hier werde den Unternehmerinnen so viel geboten, „das ist schon enorm“, so Stigler. Vielseitigkeit ist dann auch ein Schlagwort, das ihr zum VdU einfällt. Zum einen, was das Programm angeht und zum anderen die unterschiedlichen Branchen, aus denen die Frauen kommen. Die Geselligkeit schätzt sie, seit sie bei einem Treffen dabei war. Und den Weitblick, mit dem der Verband agiere. Dazu zähle auch, „dass nicht nur Frauenthemen oder der emanzipatorische Gedanke im Vordergrund steht, beim VdU geht es ums Fachliche“.

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