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  • Künstliche Intelligenz 10/2020
  • Schwerpunkte

KI in Südbaden: Die Mensch-Maschine

  • 21. Oktober 2020
Künstliche Intelligenz
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KI ist omnipräsent – gerade auch in Forschung und Betrieben hier in Südbaden. 

VON RUDI RASCHKE

Woran wir merken, dass die Künstliche Intelligenz (die im Rest des Heftes abgekürzt KI genannt wird) ein Thema ist: Es begegnet uns nicht erst gestern Abend auf allen Ebenen: in den Pressemitteilungen von Hochschulen, Start-ups, aber auch Mittelständlern aus der Region. In überregionalen Zeitungen, wo es Thema in Politik, Wirtschaft und auch dem Kulturteil ist. In der Greifarm-Robotik örtlicher Industrieunternehmen. Und in der Freiburger Buchhandlung Rombach nimmt es inzwischen einen Regalmeter mit eigener Kennzeichnung ein.

Im übrigen ist KI jenseits der Sachbuchabteilung längst auch mit Romanen auf dem Nachttisch gelandet: Nicht nur als finsterer Thriller. In Marc-Uwe Klings mehr oder weniger spaßigem „Qualityland“ erfahren wir von Software, die seine Helden zur Bespaßung mit neuen, passenden Waren beliefert, die sie gar nicht bestellt haben. Eine Idee, die beim KI-getriebenen „amazon“ durchaus Gegenstand von Planspielen war und ist.

Aber so sehr das Thema in aller Munde ist: Wir wissen alle noch verdammt wenig darüber.

Zum ersten Mal in der noch kurzen netzwerk-südbaden- Geschichte haben wir uns als Redaktion nicht nur mit ausgetauschten Zeitungsausrissen, Link-Tipps oder mitgebrachten Büchern über ein Thema auf den gleichen Stand zu bringen versucht. Wir haben zu Beginn vor allem einen Experten eingeladen, um überhaupt einen gemeinsamen Einstieg zu finden: einen Informatiker aus Freiburg, der hier schon Software für den Online-Handel betreut hat, aber auch Archiven hilft, ihren „Schatzkammern“ mit KI richtig Glanz zu verschaffen.

Zum „Glanz“ gehört es in diesem Fall, die richtige Erschließung des Materials, aber auch das Interesse internationaler Forschung zu wecken. Die Geschichte hierzu ist eines von vielen regionalen Unternehmensporträts, die wir für dieses Heft eingefangen haben. Über das Archiv für Soziale Bewegungen.

Es ist nicht alles KI, was sich so nennt

Der Expertenbesuch hat uns gezeigt: Es herrscht noch viel Erklärungsbedarf bei den Begrifflichkeiten. Zumal ja schon der Überbegriff der „Künstlichen Intelligenz“ suggeriert, dass hier eine kaum mehr einzufangende Hexerei wie in Goethes „Zauberlehrling“ die Geister, die man rief, nicht mehr zum Anhalten bringen kann. Dabei hat sich herausgestellt, dass vieles, was wir als KI kennenzulernen glauben, lediglich eine Vorstufe davon ist, gut entwickelte Software zum Beispiel.

So manches davon wird allein deshalb zur „Künstlichen Intelligenz“ erklärt, weil es als vermeintlich letzter Schrei technischer Entwicklung auch für Banken und Investoren spannender klingt. (Nur am Rande: Die Untersuchung einer Londoner Investmentfirma im vergangenen Jahr belegte, dass von 2830 europäischen Start-ups lediglich 60 Prozent etwas mit KI zu tun hatten. Obwohl alle es behaupteten.)

Für uns war schnell nach dem Einführungsreferat in der ersten Sitzung klar, dass wir ein Glossar, ein kleines „A bis Z“ zu den umherschwirrenden Fachtermini brauchen. Schließlich geht es hier um unterschiedliche Stärken von KI, um Lernmuster von „Machine Learning“ bis zu „neuronalen Netzen“. Auch dies wird in dieser Ausgabe aufgeschlüsselt.

Was verändert sich durch KI?

Was wir aber im Lauf der Recherchen auch festgestellt haben, und gerade das macht das gesamte Thema für uns wichtig: Wie bei vielen Themen rund um die Digitalisierung ist es längst kein Thema mehr, wo es um ein „pro oder contra“ oder „kommt es oder kommt es nicht?“ geht. Es ist wie das „Internet 2.0“, die „Industrie 4.0“ oder viele andere Neuerungen längst da, wenn auch nicht in jedem Unternehmen.

KI habe jedenfalls den Sprung vom Forschungsgebiet zur Massentechnologie geschafft, sagt der Kulturjournalist Andrian Kreye von der „Süddeutschen Zeitung“. Wenn es nicht mehr ums Für und Wider von Technologien geht, lohnt sich dennoch die Auseinandersetzung damit. Weil es bei KI auch immer um soziale Themen geht.

Herrschte bei der Digitalisierung unter Optimisten allgemein die Ansicht, dass sich Arbeitsplätze hierdurch eher verlagern würden, also ganz einfache oder industriell geprägte Aufgaben eher zugunsten anspruchsvollerer wegfallen könnten, ist dies in der Welt der KI nicht mehr eindeutig.

KI braucht Debatten über Ethik und Soziales

Der Berliner Autor Sascha Lobo zitiert in seinem Buch „Realitätsschock“ den Harvard-Genetiker Mohammed AlQuraishi, der eingesteht, dass KI ihn bei der medizinischen Forschung in seinem Lebenswerk „überrundet“ habe. Seine Konsequenz: „Früher dachten viele Leute, es gäbe eine Art Hierarchie unter den Jobs – intellektuelle Berufe würden die letzten sein, die ersetzt werden und mechanische Jobs die ersten. Aber das ist inzwischen völlig unklar.“

Was fürs rationale, langsame Denken gilt, wie es der Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahnemann definierte, scheint übrigens auch für die Empathie zu gelten, was den schmelzenden menschlichen Vorsprung gegenüber der Maschine angeht. Auch hier bietet der Berliner Digitalexperte Lobo wenig Anlass für Trost. Er verweist auf Künstliche Intelligenzen, die wie Psychologen mit Menschen chatten können, was in gewisser Hinsicht beunruhigend klingt. Aber es passe in den Kapitalismus des 21. Jahrhunderts, dass er „nicht gerade wie ein Siegeszug der Empathiebegabten“ erscheine, sagt Lobo.

Nicht zuletzt wird sich das Gespräch über Künstliche Intelligenz, wenn schon nicht ums für-und-wider, dann doch um die ethischen Grenzen drehen. Auch hierzu finden sich zwei Texte in dieser Ausgabe. Die Debatte, das zeigt sich, wird in Europa anders geführt als in der KI-affinen Diktatur China oder in den KI-besessenen USA. Wobei sich gerade dort, im Vorfeld einer schicksalsträchtigen Wahl, namhafte Aussteiger aus der Facebook-Welt mit dem Technologie-Monster auseinandersetzen, das sie selbst erschaffen haben.

Die „typische Technikerzählung des Silicon Valley“, wie die Schweizer Digital-Journalistin Adrienne Fichter es nennt, dass „das Ende der Privatsphäre Realität“ sei und nur ungebremstes Datenwachstum das Wohl der Menschheit garantierte, fährt mehr und mehr gegen die Wand. Dass viele Hochgebildete im Bereich der Künstlichen Intelligenz frustriert seien und überlegen, wo sie weitermachen, sei durchaus eine Chance für europäische Universitäten, hat der Tübinger Informatik-Professor Bernhard Schölkopf vor drei Wochen in der FAZ gesagt.

Für alle, die KI nicht gestalten, sondern davon betroffen sind, hat Sascha Lobo den passendsten Rat: Arbeit werde sich vor dem Hintergrund ständig neuer Technologien nicht mehr von Bildung trennen lassen. Wenn zukünftiges Knowhow so schwer abzuschätzen sein wird, weil immer mehr Instrumente, Geräte oder Praktiken hinzukommen, werde eines die wichtigste Fähigkeit von allen sein: Lernen zu lernen.

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