Der Umbau des IHK-Gebäudes hat mehr als doppelt so lange gedauert und wesentlich mehr gekostet als geplant. Kurz vor der Fertigstellung spricht IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon über die Gründe für die Verzögerungen und antwortet auf die Kritik, das IHK-Gebäude sei das Stuttgart 21 Freiburgs.
Interview: Susanne Maerz
Das IHK-Hauptgebäude in der Schnewlinstraße sieht immer noch arg nach Baustelle aus. Wie realistisch ist denn die für Ende Juni geplante Rückkehr?
Dieter Salomon: Die wird realistisch sein, weil die Bauleitung sagt, dass am Terminplan nicht mehr gerüttelt wird. Wir haben die Räume hier in unserem Interimsquartier in der ehemaligen Commerzbank auch zum 1. Juli gekündigt und für die letzte Juniwoche die Umzugsfirmen beauftragt. Wenn keine Katastrophen passieren, womit ich nicht rechne, was man aber realistischerweise auch nie ausschließen kann, können wir tatsächlich nach viereinhalb Jahren in unsere Hauptgeschäftsstelle zurückkehren.
Als die IHK 2021 ihr Ausweichquartier bezogen hat, war von einer zweijährigen Bauzeit die Rede und von Kosten in Höhe von 14 Millionen Euro. 2024 wurden letztere auf 22 Millionen nach oben korrigiert, die Bauzeit hat sich mehr als verdoppelt. Woran lag es, und wie teuer wird es Stand jetzt?
Salomon: Der aktuelle Stand liegt bei gut 24 Millionen Euro. Der Hauptgrund, warum es länger gedauert hat, ist, WEITERLESEN…