ANZEIGE | Aktien? Gold? Immobilien? Oft werden einzelne Anlageentscheidungen intensiv diskutiert, während die Vermögensstruktur als Ganzes aus dem Blick gerät. Das ist einer von fünf typischen Fehlern, die Philipp Danner und Johannes Seidler häufig beobachten. Die Freiburger Vermögensberater wissen, welche Stolperfallen sich vermeiden lassen.
Fehler 1: Den Überblick verlieren
Viele Menschen treffen ihre Finanzentscheidungen nacheinander: heute eine Immobilie, morgen eine Kapitalanlage, später eine Versicherung oder eine Finanzierung. Dabei versäumen sie es oft, einen Schritt zurückzutreten, um einen Überblick zu bekommen. Johannes Seidler beschreibt diesen wichtigen Perspektivwechsel als „Zoom out“. Denn erst aus der Vogelperspektive wird sichtbar, ob die einzelnen Bausteine tatsächlich zusammenpassen, oder ob sich unbemerkt Risiken aufbauen. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Ist diese einzelne Anlage oder Absicherung gut? Sondern: Passt sie zu mir und zu allem, was bereits vorhanden ist und künftig auf mich zukommen könnte?
Fehler 2: Fehlendes Liquiditätsmanagement
Vermögen zu besitzen, bedeutet nicht automatisch, jederzeit liquide zu sein. Gerade vermögende Menschen unterschätzen häufig, wie wichtig ausreichend schnell verfügbare Mittel sind. Ist eine Anschaffung zu einem ungünstigen Zeitpunkt fällig oder eine unerwartete Zahlung etwa ans Finanzamt, dann kann das die Liquidität eines Unternehmens erheblich belasten und selbst ein sehr wohlhabender Mensch gezwungen sein, kurzfristig teure Kontokorrentkredite in Anspruch zu nehmen. „14 Prozent Zinsen zerstören jede Rendite“, verdeutlicht Johannes Seidler. Professionelle Vermögensplanung sorgt deshalb dafür, dass jederzeit ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, wenn sie gebraucht werden, ohne dabei langfristige Renditechancen unnötig zu verschenken.
Fehler 3: Wechselwirkungen zwischen Vermögensbausteinen
„Ob eine einzelne Investition gut ist, kann man relativ einfach beurteilen“, sagt Philipp Danner. Schwieriger sei dagegen die Frage, wie sie sich in das Gesamtvermögen einfügt. Denn bei der Integration können viele Fehler entstehen. Einzelne Kapitalanlagen, Immobilien, Finanzierungen oder Versicherungen werden häufig unabhängig voneinander abgeschlossen, beeinflussen sich aber gegenseitig – ähnlich wie Medikamente, die Wechselwirkungen haben können. Besonders kritisch wird es, wenn Unternehmer nahezu ihr gesamtes privates Vermögen an das eigene Unternehmen koppeln. Gerät der Betrieb wirtschaftlich unter Druck, sind dann oft auch Altersvorsorge, Kapitalanlagen und Liquidität betroffen. Eine breite Diversifikation mit Einbezug unterschiedlicher Wechselwirkungsszenarien reduziert dieses Risiko erheblich.
Fehler 4: Steuerliche Auswirkungen
Wie viel von einer Rendite tatsächlich übrigbleibt, ist oft eine Frage der Steuern. Trotzdem betrachten viele steuerliche Konsequenzen häufig erst, nachdem sie Entscheidungen bereits getroffen haben. Dabei spielt der richtige Zeitpunkt gerade bei größeren Vermögen eine entscheidende Rolle. Wann wird eine Anlage verkauft? Wann fließen die Erträge? Welche Einkünfte entstehen im gleichen Steuerjahr? Schon kleine zeitliche Verschiebungen können erhebliche Auswirkungen auf die Steuerbelastung haben. Deshalb setzen Philipp Danner und Johannes Seidler steuerliche Überlegungen nicht ans Ende einer Planung, sondern an ihren Anfang.
Fehler 5: Emotionen ausklammern
Kaum ein Thema ist so emotional wie Geld. Deshalb lösen Schlagzeilen über Börsencrashs, steigende Kurse oder einzelne Aktien regelmäßig hektische Reaktionen aus. Für Philipp Danner sind genau diese Diskussionen häufig irreführend. „Die Diskussion, ob man jetzt diese oder jene Aktie kaufen soll oder nicht, spielt eigentlich eine völlig untergeordnete Rolle“, sagt er. Viel wichtiger seien grundlegende Fragen: Wie hoch soll der Aktienanteil meines mittelfristigen Anlagevermögens sein? Welchen Anlagehorizont habe ich? Und welche Risiken passen zu meiner persönlichen Situation? Auf diese grundsätzlichen strategischen Fragen muss es klare Antworten geben – anschließend kann man vielleicht einzelne Produkte auswählen. „Die Erfahrung aus unserer täglichen Beratung zeigt: Erfolgreiche Vermögensplanung entsteht selten durch spektakuläre Einzelentscheidungen. Sie ist das Ergebnis einer klaren Strategie, die Liquidität, Steuern, Risiken und persönliche Ziele gleichermaßen berücksichtigt“, erklärt Danner. Genau dieser Blick macht am Ende häufig den entscheidenden Unterschied.
Weitere Informationen: www.danner-seidler.com
PR-Dossier: Danner & Seidler Vermögensberater