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  • SC Freiburg 08/2019
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Das Mehrzweckstadion

  • 21. August 2019
Teil einer großen „Sportachse“: Blick von der Südtribüne auf das Strandbad im Hintergrund. (Fotos: Alexander Dietrich)
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Die Nachnutzung der alten Sport-Club-Spielstätte ist keineswegs eindeutig dem SC überlassen. Der war zwar bisher alleiniger Mieter – als mögliche Mitnutzer ab 2020 sind aber auch andere Vereine bei der Stadt vorstellig geworden.

Noch 17  Mal wird im Schwarzwaldstadion ein Bundesligaspiel des SC Freiburg angepfiffen. Dann war es das mit der alten Heimat des Sport-Club, der seit 1954 an der Schwarzwaldstraße daheim ist.
Die Liste der legendären Spiele und sportlichen Dramen, die hier über die grüne (und offiziell zu kleine) Bühne gingen, ist lang. Ganz oben steht wohl der berühmte 5:1-Sieg gegen die Bayern im Sommer 1994 – damals noch im Dreisamstadion.

27 Jahre später, im Sommer 2021 läuft der Mietvertrag des Vereins mit der Stadt aus. Die Abschiedsfeier von Verein und Fans, sicher mit viel Wehmut, wird dann schon rund ein Jahr zurückliegen, der Sportclub an der Messe und hoffentlich in der ersten Liga daheim sein. Und was passiert dann mit dem Schwarzwaldstadion?

„Entschieden, wie es danach weitergeht, ist noch nichts“, sagt Herbert Mayer, Leiter des Sportreferats der Stadt Freiburg auf diese Zukunftsfrage beim Gespräch in seinem Büro am Fahnenbergplatz.

Es komme aber immer mehr Bewegung in das Thema, kürzlich gab es eine erste größere Gesprächsrunde mit allen potenziellen Interessenten für die zukünftige (Mit-)Nutzung des Schwarzwaldstadions. Am Tisch saßen Vertreter des SC Freiburg, der Freiburger Turnerschaft, von Post Jahn, dem südbadischen Fußballverband und des Olympiastützpunktes. Allesamt sind sie schon in der Schwarzwaldstraße an der sogenannten Sportachse untergebracht. Und alle würden sie gerne ein Stück Fläche vom alten Stadion abbekommen, das ziemlich sicher in größerem Stil rückgebaut werden wird.

Der Sportclub selbst möchte seine erfolgreiche Frauenabteilung, die bislang unter suboptimalen Bedingungen im Schönbergstadion im Freiburger Westen untergebracht ist, ins Schwarzwaldstadion umsiedeln. Auch die Reserve der Männer soll künftig hier ihre Heimspiele austragen.

Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, sagt dazu: „Die Frauen und Mädchen sollen angemessene Bedingungen bekommen, die sie bisher nie hatten. Dafür wäre dann die Gelegenheit. Und wir wollen mit den Spielen der zweiten Mannschaft an der Schwarzwaldstraße das Möslestadion entlasten, das aus allen Nähten platzt.“

In direkter Nachbarschaft des Schwarzwaldstadions befindet sich das Gelände der Freiburger Turnerschaft (FT). „Was unsere Außenanlagen angeht, haben wir eine enorme Belastung“, sagt Geschäftsführer Peter Gerspach. Den Rasenplatz teilen sich aktuell rund 600 Sportler, die sich ziemlich genau zur Hälfte in American Footballer und Jugendfußballer aufteilen. Hinzu kommen noch einige Freizeitfußballgruppen. Den Kunstrasenplatz nutzen mehr als  250 Hockeyspieler. Tendenz in allen Bereichen steigend. Desöfteren müsse der Rasenplatz wegen der Beanspruchung gesperrt werden.

„Wir brauchen einfach mehr Fläche“, sagt der 30-Jährige auf Nachfrage. Es fehlt nur noch ein Sorry, so zurückhaltend spricht Gerspach über das Thema der Flächenkapazitäten zwischen Dreisam und Schwarzwaldstraße. Kooperativ möchte sich die FT im ganzen Prozess zeigen, das sei ihm wichtig. „Wir können uns alle Varianten vorstellen“, sagt Gerspach noch.

Blick von der Nord- auf die Osttribüne des Schwarzwaldstadions.

Über verschiedene Varianten spricht auch Herbert Mayer. „Die Frage ist auch, ob es eine Lösung für mehrere Partner gibt“, stellt der Sportreferatsleiter in den Raum. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, als sei die Entscheidung für den SC als alleiniger zukünftiger Nutzer schon gefallen, „das kann nicht der öffentliche Tenor sein“, so Mayer. Nach der Sommerpause sollen die Gespräche langsam intensiver werden. „Anfang 2020 werden wir eher wissen, wohin die Reise geht“, blickt Mayer voraus, dann werden mögliche Konzepte entstehen, über die der Gemeinderat schließlich entscheiden wird. Einen genauen Zeitrahmen, geschweige denn eine Hausnummer für die Kosten kann der 63-Jährige nicht nennen. Alles noch offen.

Manche Dinge stehen aber quasi schon fest, ohne festzustehen. Dass aus der heutigen Südtribüne direkt an der Schwarzwaldstraße vermutlich ein Gebäude und die Osttribüne zu einem großen Teil rückgebaut werde, dazu braucht es nicht viel Fantasie. Darauf laufe es hinaus, denkt auch Herbert Mayer. Aktuell haben die potenziellen Interessenten die Baupläne der Südtribüne vorliegen, um zu schauen, wie eine Nutzung vielleicht in der bestehenden Form möglich sein könnte. Für die Freiburger Turnerschaft etwa, die an der Achse auch einen Sportkindergarten mit Containern betreibt, könnte der Umzug eine Verbesserung darstellen. Dass auch die Nordtribüne zumindest zu einem Teil zurückgebaut wird, liege ebenso auf der Hand. Nur durch das Rückbauen können schließlich neue Flächen entstehen.

Oliver Leki sagt, dass es nicht in der Hand des SC liege, wie eine solche Nachnutzung zugunsten des jetzigen Mieters SC Freiburg ausschauen kann. „Es ist ein städtisches Stadion und wir haben sehr früh hinterlegt, dass wir den Standort gern weiter nutzen möchten“, kommentiert er die Wünsche des Sport- Club. Zu denen kommen auch Bedürfnisse abseits von Frauen, Mädchen und zweiter Mannschaft: „Vor allem brauchen wir Platz für unsere ganzen sozialen  Projekte und das Vereinsleben – jährlich besuchen hier 15.000 Kinder und Jugendliche die unterschiedlichsten Programme, vor allem in den Bereichen Bewegung und Bildung.“

Eine ganz andere Option, nämlich das Schwarzwaldstadion plattzumachen und Wohnraum entstehen zu lassen, ist dagegen vom Tisch. „Es war relativ schnell klar, dass die Sportachse an der Schwarzwaldstraße bleiben soll“, sagt Mayer, das werde sicher auch der neue Gemeinderat so sehen. Eine Wohnbesiedlung mitten in die Achse zu pflanzen würde Probleme schaffen, Abstandsflächen und Lärm lauten da die Stichworte.

Auch der EHC Freiburg und seine Bemühungen um eine neue Eishalle mit zwei Spielflächen spielen in die Zukunftsfrage des Standorts hinein. „Für eine Eishalle wird es nach 2013 wieder ein neues Standortsuchverfahren geben, da wird die Schwarzwaldstraße natürlich auch geprüft“, so Sportreferatsleiter Mayer. Sollte eine Eishalle an Stelle des Schwarzwaldstadions gebaut werden, hätte das natürlich zur Folge, dass zumindest der SC Freiburg mit seiner Frauenabteilung nicht zum Zug kommen könnte.

Text: Daniel Ruda

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