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IVD fordert mehr Wohneigentum

  • 10. Juni 2016
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IVD fordert mehr Wohneigentum
Zur Eröffnung des Deutschen Immobilientags in Frankfurt hat Jürgen Michael Schick, Präsident des Immobilienverbands IVD, die Politik aufgefordert, von einer rein mieterorientierten Immobilienpolitik zu einer verstärkt eigentumsfördernden Immobilienpolitik umzuschwenken. „Es sollte der Politik zu denken geben, dass die deutsche Wohneigentumsquote mit 53 Prozent die zweitniedrigste im europäischen Vergleich ist. Die Bundesregierung sollte schnell handeln, um der drohenden Rentenlücke etwas entgegenzusetzen“, sagte Jürgen Michael Schick, Präsident des IVD. „Was wir brauchen, ist eine Eigentumspolitik, die gerade jungen Menschen den Schritt hin zum Eigentum ermöglicht.“ Der IVD fordere seit langem, dass Ersterwerber beim Kauf eines Eigenheims von der Grunderwerbsteuer befreit werden. Auch die Schwellenhaushalte solle die Politik in den Fokus nehmen. Gerade in der jetzigen Niedrigzinsphase müsse der Staat Schwellenhaushalte mit gezielten Förderprogrammen bei der Eigentumsbildung unterstützen. Wohneigentum hat gesellschaftspolitische Bedeutung: „Wohneigentum war immer schon der beste Weg zur kapitalgedeckten Altersvorsorge. Und derzeit ist es einer der sichersten. Wer eine Immobilie besitzt, hat ein deutlich niedrigeres Risiko, später von Altersarmut betroffen zu sein. Und wer für den Lebensabend abgesichert ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von staatlicher Unterstützung abhängig sein“, sagte Schick in seiner Eröffnungsrede vor rund 550 Gästen, darunter EU-Kommissar Günther Oettinger sowie Mitgliedern des Bundestages und der Länderparlamente.

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