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  • Kommunikation 05/2021
  • Schwerpunkte

Kommunikation: Vom Hörensagen

  • 22. Mai 2021
Kommunikation
Nicht nur laut sein. Es kommt auf das Teilen von Wissen an. Foto: unsplash
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Neue Arbeit, Diversität, Disruption: Es gibt kaum noch Themen in unserer gegenwärtigen Wirtschaftswelt, bei denen Kommunikation nicht das wichtige Scharnier darstellt. Ohne wird’s schwer mit dem Türöffnen.

VON RUDI RASCHKE

Kommunikation ist alles, ohne Kommunikation ist alles nichts: So häufig wie vermutlich nie zuvor nutzen wir den Begriff (von Lat. „communicatio“: „Mitteilung“) in unserer Alltagssprache. Beispielsweise gehört zum „Tue Gutes“ heute untrennbar das kommunikative „…und rede darüber“. Wo Dinge ohne Transparenz erledigt werden oder ihre Nicht-Erledigung keiner mitkriegen soll, ist bei uns immer automatisch die Rede von „schlechter Kommunikation“ – egal ob das im Bundeskanzleramt oder im örtlichen Rathaus geschieht.

Über Kommunikation zu reden ist längst in unserem täglichen Smalltalk angekommen. Wir glauben allumfassend zu wissen, wer gut und wer schlecht kommuniziert. Dabei spielt nicht nur das viel-kommunizieren eine Rolle, sondern auch das, was wir als ehrliche oder authentische, also vermeintlich gute Kommunikation wahrnehmen. Das ist nicht einfacher geworden mit der Pandemie: Vom Großteil der Öffentlichkeit wird der Berliner Virologe Prof. Christian Drosten als seriöser Wissenschaftler mit präzisen Vorhersagen wahrgenommen.

Er hat für dieses Standing die zurückliegenden 18 Monate nicht nur intensiv hinterm Mikroskop verbracht, sondern auch vorm Podcast- Mikrofon. Zu seinem kommunikativen Balance-Akt gehört es, souverän zwischen Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft hin und her zu kommunizieren. Corona hat die Kommunikation noch mehr in den Vordergrund gestellt. Und es hat auch die Wege vervielfacht, auf denen wir kommunizieren.

Kommunikation
Bitte zum Chef: Machtspiele gibt es auch ohne Konferenzraum Foto: elena koycheva/ unsplash

Denn zu den vielen Kanälen, die wir ohnehin schon nutzen, kamen noch die vielen, vielen Medien, die wir nutzen, um die Distanz-Kommunikation zu beherrschen. Dialog-Erkenntnisse unserer Zeit: Der vitra-Trendscout Raphael Gielgen, regelmäßigen Lesern dieses Magazins inzwischen vertraut, hat bei 700 Werkzeugen aufgehört zu zählen, mit denen wir Telearbeit verrichten.

Die alte Kommunikation „auf Arbeit“

Dass sich beim Arbeiten auf Distanz weiter abgeflachte Hierarchien herausstellen, bleibt freilich ein Wunsch. Natürlich müssen sich gute Führungskräfte und Unternehmer kommunikativ noch mehr strecken, um fähige Beschäftigte zu finden und zu binden. Aber Konferenzen zwischen den Wohnzimmern statt im achten-Stock-Besprechungsraum bedeuten nicht automatisch eine Ent-Hierarchisierung. Darauf weist der Unternehmer und Buchautor Peter Modler aus dem Kaiserstuhl hin.

Es gebe sehr wohl „Machtspiele“ im Homeoffice, sagte Modler vor einem Jahr gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. Als die meisten von uns trotz allem noch ein paar Lockerungsübungen der globalen Arbeit wahrnahmen – Kinder spazierten durch CNN-Interviews, die eigenen Kollegen zeigten ihr Bücherregal, Video-Interviews mit der halben Welt wurden beim Spazieren geführt – wies Modler bereits darauf hin, dass „Rangund Revierfragen hier ebenso geklärt werden wie im Meeting am Konferenztisch“.

Auch vorm Video benötigten größere Runden eine Moderation, auch hierkann von oben herab ein „das überzeugt mich nicht“ den sachkundigsten Vortrag crashen.

Die neue Kommunikation zur neuen Arbeitswelt

Kommunikation in der Arbeitswelt ist aber nicht nur ein Thema, wenn es um die Übertragungskanäle bei Distanzarbeit geht. Sie spielt auch eine (positive) Rolle bei neuen Arbeitsformen der letzten Jahre. Ein agiles Arbeiten lässt sich beispielsweise nicht im Stillen vorstellen, es braucht in der kleinteiligen Portionierung seiner Aufgaben weit mehr kommunikative Anstrengung als das stille Werkeln an Projekten, die in einem halben Jahr mit einer feierlichen Enthüllung präsentiert werden (und nicht zwingend umjubelt.).

Beim agilen Arbeiten, ob man es mag oder nicht, geht es immer auch um Austausch, Kollaboration, Antworten auf Veränderungen am Wegrand. Das ist ebenso kommunikativ wie das Prinzip „Working out loud“, ebenfalls ein Schlagwort der New-Work-Arbeit. Obacht: Das hat weniger mit Wichtigtuerei oder dem Schaufenster-Arbeiten zu tun, das mancher von Kollegen kennt. Es geht vielmehr um das Teilen von Wissen, um Neugier und Arbeiten im Sichtbaren statt Kruschteln im Verborgenen. Auch das setzt eine Qualität der Kommunikation voraus.

Nicht zuletzt ist dies bei auch Modellen wie der „Holacracy“ als Organisationsmodell der Fall: Sie vereint alles, was wir uns in der idealen Arbeitswelt an Transparenz, Agilität, Eigenverantwortung und Sinnstiftung ersehnen. Und sie setzt eben statt auf Ebenen und Hierarchien auf nah aneinander angesiedelte Kreise im großen Kreisrund des Unternehmens. Mit Worten nicht ganz leicht abzubilden, nur soviel: Es braucht viel Dialog, Austausch und Mitwirkung.

Kommunikation
Für die Telearbeit gibt es inzwischen 700 digitale Werkzeuge – aber verändern sich dadurch die alten Hierarchien? Foto: unsplash

Diversität und Disruption

Womit übrigens auch einer diversen Arbeitswelt geholfen ist. Janina Kugel, im Januar 2020 bei Siemens ausgeschiedene Vorständin und Personalchefin, hat es kürzlich ganz einfach auf den Punkt gebracht, warum Teams durch Menschen unterschiedlicher Herkunft, sexueller Orientierung oder kultureller Prägungen zwar anstrengender sein mögen, aber gewinnen: Weil zum Verständnis von Komplexität (und der ebenfalls vielfältigen Kundschaft) kein Weg daran vorbeiführt, Menschen mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Perspektiven in Entscheidungsprozesse zu bringen.

Diese Themen, wie wir unsere Arbeit möglichst mitteilungsbedürftig und vielfältig organisieren, gab es lange vor Corona. Ganz ohne Brennglas-, Spreu- Weizen- oder Scherenöffnungs-Metapher können wir heute festhalten, dass die allgegenwärtige Disruption (also der schlagartige Ersatz etablierter Technologien oder Verhältnisse durch etwas Ungekanntes) neben vielem anderen auch die Kommunikation über die Arbeit trifft.

Disruption, das kann die weltweite Pandemie sein, die vieles durcheinander bringt, der kurzfristige Stromausfall oder Wetterumschwung oder eben der Kanal, auf dem wir uns gerade austauschen oder unterbrochen werden. So wie sich unsere täglichen Routinen und die Arbeit verändern, werden wir auch künftig anders darüber sprechen. Raphael Gielgen, der Vitra-Trendentdecker sagt über die Zukunft „wir werden uns verabreden, wenn wir zur Arbeit gehen“.

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