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Stiftungen in Südbaden

  • 15. Dezember 2019
netzwerk südbaden
Grafik: Ann-Kristin Maier
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Wir hatten uns Gutes vorgenommen: Ein Heft über Stiftungen, über das professionelle Schenken in der Region. Eine Idee, die das Saisonal-Heitere (für wen ist Weihnachten bitte nicht heiter?) mit einem komplexen Thema verbindet, das mehr als „en vogue“ ist.

VON RUDI RASCHKE

Inzwischen wissen wir mehr: Wir konnten bei weitem nicht allen gerecht werden, die in der großen Stifterlandschaft zwischen Bodensee und Ortenau, zwischen Rheingraben und Schwarzwald aktiv sind. Wie schon bei unserem China- Heft im Frühjahr dieses Jahres haben wir selbst viel Neues in unserer Region entdeckt und dafür manches Etablierte auslassen müssen.

Deshalb wird das Thema „Stiftungen in Südbaden“ mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf der Tagesordnung stehen. Und wir hoffen, dass wir als Berichtende wie Sie als Leser und Teil des Netzwerks die Stiftungslandschaft hier mit geschärftem Blick betrachten. Mit der Anzahl von 51 Stiftungen pro 100.000 Einwohner liegt Freiburg heute unter den deutschen Großstädten auf Platz 19 und deutlich in der vorderen Hälfte.

Vor Köln und Karlsruhe, aber deutlich hinter Stuttgart, Hamburg, München und Frankfurt. Die Nummer eins auf der Landkarte ist übrigens Würzburg. Freiburg und die Region scheinen beim Stiften heute gut aufgestellt, es gibt eine Vernetzung bei der Stadt, eine reiche Tradition – und auch die Gemeinschaft der Bürgerstiftung findet hier reges Interesse.

Vor 40 Jahren kannten wir gefühlt nur die Stiftung Warentest und die Björn-Steiger-Stiftung, die für Notrufsäulen sammelte und nach einem beim Unfall verstorbenen Jungen benannt war. Heute gibt es in Deutschland knapp 23.000 rechtsfähige Stiftungen, die im Vorjahr mehr als 4,3 Milliarden Euro ausgeschüttet haben.

Aber auch immer mehr Unternehmen überführen sich in Stiftungen: Der Europa-Park zuletzt genauso wie die Ökologie- Marktführer Taifun oder Waschbär / Triaz. Warum? Um sie zukunftssicher zu machen. Oder sie auch vor Übernahmen zu schützen. Und um ein Lebenswerk fortführen zu können.

Ein besonderes Leitbild, das zu einer Familien-Charta werden kann, hilft dabei, die Zukunft zu strukturieren. Die Familie Mack vom Europa-Park hat diesen Weg beispielsweise gewählt. Den etablierten Gemeinwohl-Stiftungen fällt es aktuell nicht immer leicht, ihren Zweck in Zeiten des Niedrigzins’ zu erfüllen.

Aktuell ist es schwerer denn je, das Kapital unangetastet zu lassen und lediglich die Erträge aufzuwenden. Und nicht zuletzt: Auch junge Menschen gründen Stiftungen, unter anderem, um ihre Prominenz für gute Zwecke zu nutzen. Matthias Ginter, der in der March bei Freiburg aufgewachsene Fußballnationalspieler ist ein Beispiel hierfür.

Trotz allem: Stiftungen verfolgen nicht per se gute Zwecke: „Zweck der Stiftung ist es, den Stifter, seine Ehefrau und seine leiblichen ehelichen Abkömmlinge zu unterstützen.“ Auch solche Inhalte sind regelmäßig zu lesen, auch hier in der Region. Nicht jede Großstiftung ist gemeinnützig. Die Kritik an der Dieter-Schwarz-Stiftung des Unternehmens Lidl, dass von einem milliardenschweren Vermögen lediglich ein Bruchteil jährlich ausgeschüttet wird, muss nicht als Neid-Debatte verstanden werden.

Es ist nicht unberechtigt, gerade bei Unternehmen wie Lidl und Aldi, die in Deutschland zusammen Zehntausende Mitarbeiter haben, aber als Stiftungen geführt werden, genauer nach der Transparenz zu fragen, auch nach der Mitbestimmung und Aufsicht. Und jeder kennt Stiftungen, die in Liechtenstein angesiedelt sind, um das zu tun, was dort seit jeher geschieht: Steuern sparen, Geld am Fiskus des eigentlichen Firmensitzes vorbeiführen, Einnahmen verschleiern.

Generell ist es mit Stiftungen wie mit anderen Unternehmenserträgen, die gespendet werden. Manches, was zuvor in Niedrigsteuerländer verlagert oder durch Billiglöhne erwirtschaftet wurde, fließt später mit Philanthropie-Bohei ans Gemeinwesen zurück.

Nicht zuletzt deshalb heißt „gut gemeint“ nicht immer „gut gemacht“, wie der Autor Robert Jacobi vor zehn Jahren in seinem lesenswerten Buch „Die Goodwill-Gesellschaft“ zum Thema festhielt. Und gerade darum scheint es umso sinnvoller, sich etwas näher anzuschauen, welche Stifter es hier in der Region gut meinen – und gut machen.

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