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Start-ups: Unterstützung auch in Krisen-Zeiten

  • 25. Juni 2020
Start-up Förderung
Oliver Leis unterstützt junge Start-ups bei ihren Ideen zur Energiewende. Foto: A. Dietrich
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Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) sind auch in der Förderung von Start-ups engagiert. In der Lokhalle in Freiburg ist Oliver Leis die Schnittstelle zwischen den innovativen Neugründern aus der Energieszene und dem erfahrenen Energiedienstleister im Schwarzwald. Warum es sich lohnt, weiterhin in Innovationen zu investieren und junge Ideen zu unterstützen.

Herr Leis, wie sieht es für Start-ups in Corona-Zeiten aus, stehen die Gründer auf wackligen Füßen?

Es kommt hier auf die Phase an, in der sich ein Start-up befindet. Es gibt Förderprogramme wie beispielsweise das Exist-Gründerstipendium, durch das viele Start-ups für die nächsten ein bis zwei Jahre versorgt sind und ihr Produkt weiterentwickeln können. Kritisch wird es, wenn Start-ups Umsätze machen müssen und jetzt gerade diese Delle kommt, von der man noch nicht wirklich weiß, wie sie sich auswirken wird.

Die Start-ups, mit denen wir gerade konkret kooperieren, sind vorerst sicher, weil sie eine Finanzierungssituation haben, die sie erstmal noch trägt – aber auch hier bleibt die Frage, wie lange die Krise anhält.

In so einer Situation könnte der von den EWS im vergangenen Jahr initiierte Start-up-Preis „Make-it-Matter“ helfen. Wird es diesen trotz Corona auch in diesem Jahr geben?

Der „Make-it-Matter-Award“ ist ein Wettbewerb, den wir mit einem Preisgeld ausgestattet haben: 35.000 Euro für den ersten Preis und 15.000 Euro für den zweiten Preis. Wir suchen hier gezielt Start-ups, die gute Ideen an den Markt bringen wollen, die die Energiewende voranbringen. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, als genossenschaftliches Unternehmen ist es uns wichtig, dass die Menschen dazu befähigt werden, an der Energiewende teil zu haben, solche Lösungen brauchen wir.

Bei dem Wettbewerb suchen wir Start-ups, die sich schon in der Phase um den Markteintritt befinden, es soll schon eine greifbare Idee sein, von der man weiß, dass sie funktioniert und dass es eine Perspektive gibt. Auch in diesem Jahr wird es den Wettbewerb geben. Wir sind gerade dabei, die Website neu aufzusetzen. Sie wird in den nächsten Tagen live gehen, die Jury steht auch schon weitestgehend und bis zum 9. September können sich Start-ups mit ihrer Idee oder ihrem Produkt bewerben.

Der Wettbewerb kann einen Push geben, damit das Produkt erfolgreich werden kann. Gerade die Phase um den Markteintritt ist eine kritische Phase, bei der ein Preisgeld in genannter Höhe wichtige Schritte finanzieren kann, sei es ein Technologie-Invest oder Geld für Öffentlichkeitsarbeit. Darauf zielen wir ab: junge Ideen, die kurz davor sind zu zünden.

Und das Preisgeld kommt von den EWS?

Das kommt von unserem Förderprogramm „Sonnencent“. Unsere Kundinnen und Kunden zahlen einen kleinen Beitrag von ihrem Strompreis in den Fördertopf ein und damit werden Installationen für erneuerbare Energien, Bildungsprogramme und eben auch Innovationen gefördert, um die Energiewende weiter voran zu bringen. Wie sieht die EWS-Hilfe für Gründer normalerweise aus?

Was Start-ups immer gut gebrauchen können, ist eine reale Umgebung – reale Kunden und ein realer Markt. Dieses Umfeld können wir bieten und in diesem Umfeld, in dem wir auch selbst unsere Innovationen testen, kön- nen sie andocken. Eine Unterstützung könnte beispielsweise sein: wir bieten Zugang zu unserem Wissen und unserem Modellprojekt Schönau/Reallabor, in der wir das Produkt gemeinsam ausprobieren und schärfen.

In der frühen Phase ist es besonders wichtig, Knowhow zu vermitteln, eine Idee zu diskutieren und aus der realen Energiewirtschaft ein Feedback zu geben. Wenn es strategisch zu unserer Ausrichtung passt, können wir uns auch vorstellen, eine Idee finanziell zu unterstützen. Letztlich ist unsere Unterstützung sehr individuell und kommt immer auf das Produkt und das Start-up an und wo der Match zu uns liegt. Wichtig ist am Ende immer, dass beide davon profitieren.

Wovon profitieren die EWS durch solche Unterstützung?

Von innovativen Energieprodukten, die wir auf den Markt bringen können. Erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung waren viele Jahre geprägt durch das Erneuerbare- Energie-Gesetz (EEG): man baut eine PV-Anlage aufs Dach, speist den Strom ein und bekommt dafür Geld, das war‘s dann auch schon. Inzwischen geht es mehr und mehr in die Richtung, dass wir Erzeugung und Verbrauch real zusammenbringen müssen.

Das heißt, man möchte beispielsweise den Strom aus seiner zwanzig Jahre alten Erzeugungsanlage auf dem Dach, die aus dem EEG rausfällt oder auch eine neue Anlage, die im EEG gar nicht mehr gefördert ist, selbst nutzen, weil man ein E-Mobil hat oder den Eigenverbrauch damit decken möchte. Hierfür braucht man digitale Produkte und ein passendes Energiemanagement, wie man den Strom nutzen möchte: lade ich oder verbrauche ich?

Das sind Bereiche, in denen klassische Energieversorger erstmal keine Ahnung haben. Eine interessante Start-up-Innovation kann uns die Möglichkeit eröffnen, ein interessantes Produkt für unsere Kunden zu schaffen.

Wie viele Start-ups unterstützen die EWS aktuell?

Erneuerbare Energien, dezentrale Energieversorgung und bürgereigen – das sind unsere Themen und hier bieten wir Unterstützung. Dieses Jahr haben wir zwei Kooperationen am Laufen. Es gibt noch ein paar losere Kontakte zu Start-ups, mit denen wir uns regelmäßig austauschen und für die wir als Experte Feedback geben.

Doch konkrete Unterstützung, bei der wir Produkte ausprobieren und Piloten machen, gibt es aktuell für die beiden Start-ups „greenventory“, die aus dem Freiburger ISE und dem KIT aus Karlsruhe ausgegründet wurden, und „Dexter Energy Solutions“ aus Amsterdam. Beide Kontakte sind über das Grow-Programm des SGA entstanden.

Interview: Anna-Lena Gröner

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