In der Region Freiburg ist mit Landesmitteln eine zirkuläre Bioökonomiestrategie entstanden. Ideen für Geschäftsmodelle rund um den Bioabfall gibt es reichlich – nur bei Fragen der Wirtschaftlichkeit bleiben sie vage.
Text: Bernward Janzing
Der Startimpuls kam vom Land Baden-Württemberg durch ein Förderprogramm – und Freiburg hat angebissen. Denn schließlich passt das Thema zum Breisgau: Die Stadt Freiburg und die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald sowie Emmendingen haben eine zirkuläre Bioökonomiestrategie entwickelt, die nun Unternehmen in der Region Freiburg dazu ermuntern soll, sich mit der Kreislaufwirtschaft biogener Rohstoffe zu beschäftigen. Grundlage der Strategie, die im Februar vorgestellt wurde, ist eine umfangreiche Potenzialanalyse, die Stoffströme untersucht und mögliche Akteure ermittelt. Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB aus Stuttgart sowie das gemeinnützige Unternehmen Circular Black Forest aus Offenburg haben das Projekt mit dem Namen „BioCircle“ wissenschaftlich begleitet. Als Umsetzungspartner sind die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg, die Initiative Green Industry Park Freiburg sowie die IHK Südlicher Oberrhein mit im Boot. …