Katharina Schirmbeck (44) ist seit April Geschäftsführerin der FWTM und bildet mit Jens Mohrmann die neue Doppelspitze. Zuvor arbeitete sie als Tourismusdirektorin im Urlaubshotspot St. Peter-Ording in Nordfriesland und war noch nie in Freiburg gewesen. Hier freut sie sich über die Berge, viel Sonne, wenig Wind und problemloses Pendeln mit dem Fahrrad.
Wie kommen Sie zur Arbeit?
Mit dem Fahrrad. Ich bin schon immer mit dem Rad gefahren, auch in Bremen, Hannover oder St. Peter-Ording, aber hier ist es wirklich etwas Besonderes. Ich komme mir manchmal vor wie bei der Tour de France, wenn ich im Pulk von Ampel zu Ampel radle. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Autofahrer in Freiburg weniger auf die Räder schimpfen als anderswo.
Erklären Sie bitte kurz, was Sie machen.
Mein Kollege und ich haben die Geschäftsbereiche aufgeteilt. Ich bin zuständig für Tourismus und Innenstadt, für Märkte und Events, aber auch für andere Querschnittsfunktionen, beispielsweise Gebäudemanagement, IT und alles, was mit Marketing und Kommunikation zu tun hat. Wenn ich es auf den Punkt bringen müsste, würde ich sagen: Ich arbeite für Freiburg.
Wie sieht Ihr neuer Arbeitsplatz aus?
Ich habe ein sehr modernes Büro im Kopfbau der FWTM mit einem fantastischen Blick: auf das Europa-Park-Stadion, den Flugplatz und die Messe.
Welche Werkzeuge dürfen nicht fehlen?
Mein Handy natürlich und der Laptop. Und meine Teekanne, die ist auch überall mit dabei. Viel wichtiger als technische Werkzeuge sind aber Kopf, Herz, Intuition und ein Lächeln auf dem Gesicht.
Wie machen Sie sich Notizen?
Oft auf dem Tablet. Aber ich habe auch einen Notizblock, auf den ich To-do-Listen schreibe. Ich mag es sehr, wenn ich etwas haptisch abhaken kann. Es ist ein tolles Gefühl, wenn alles abgearbeitet ist und ich die Seite dann in den Papierkorb werfe.
Womit lenken Sie sich am liebsten ab?
Zwischendurch trinke ich gerne in Ruhe eine Tasse Tee. Außerdem bin ich Frischluftfanatikerin. Wenn ich es irgendwie schaffe, gehe ich nach draußen, ansonsten reiße ich zumindest kurz das Fenster auf.
In welchen sozialen Netzwerken sind Sie aktiv?
Vor allem auf Linkedin auf einer professionellen Ebene. Instagram konsumiere ich eher, als dass ich mich selbst irgendwie darstelle.
Wie bleiben Sie an langen Arbeitstagen motiviert?
Ich bin eigentlich immer motiviert, weil mich die Neugierde antreibt. Momentan begeistert mich die Vielfalt an Themen und die Möglichkeit, mit so vielen verschiedenen Menschen zu arbeiten.
Was wollten Sie als Kind werden?
Tatsächlich war Journalistin mein Traumberuf.
Protokoll: Julia Donáth-Kneer