Nun trifft die Krise der Automobilindustrie auch IMS Gear deutlich: Der Spezialist für Zahnrad- und Getriebetechnik aus Donaueschingen fährt nach einem Umsatzrückgang von knapp acht Prozent einen Sparkurs, versprüht aber gleichzeitig Optimismus für die Zukunft.
Test: Susanne Maerz
Ob Sorbetmaschine, Mähroboter, Rettungsschere oder Flugzeugsitz in der Businessclass – überall dort kommen vermehrt Produkte von IMS Gear zum Einsatz. Noch macht das Unternehmen mit Hauptsitz in Donaueschingen etwa 90 Prozent seines Umsatzes mit Automotive und nur 10 Prozent mit anderen Bereichen der Industrie. Ziel ist laut Vorstand Bernd Schilling, den Anteil auf 20 bis 30 Prozent zu steigern. Dies ist eine von mehreren Strategien der Schwarzwälder, auf den Strukturwandel der Automobilindustrie zu reagieren. Da die Produkte von IMS Gear unabhängig vom Antrieb sind, das Unternehmen international aufgestellt ist und jeweils vor Ort für den lokalen Markt produziert, ist es bislang besser als manch anderer Zulieferer durch die aktuelle Krise gekommen. Dennoch spürt man die Auswirkungen natürlich auch hier, zuletzt deutlich: 2024 sank der Umsatz um 2,2 Prozent auf 575 Millionen Euro, nun ging er um 7,8 Prozent auf 530 Millionen Euro und damit auf das Niveau des Jahres 2018, die Zeit vor dem Boom, zurück. WEITERLESEN…