ANZEIGE| Der Longevity-Trend mag das Leben verlängern, aber die Frage der Unternehmensnachfolge verschiebt er nicht. Ausgerechnet jetzt, da die geburtenstarke Babyboomer-Generation vor dem Ruhestand steht, geraten steuerliche Vorteile unter Reformdruck. Wer sein Lebenswerk sichern will, sollte die Übergabe jetzt angehen, rät Christian Unkelbach, Partner der Kanzlei Dehmer & Partner.
Deutschlands Unternehmen stehen vor einem historischen Wendepunkt. Die geburtenstärksten Jahrgänge 1964 und 1965 als Kern der Babyboomer-Generation treten in die Phase der Unternehmensübergabe ein. Nach Berechnungen der KfW stehen in den kommenden Jahren mehr als 500.000 Unternehmensnachfolgen an. Hinter dieser Zahl verbirgt sich zugleich ein strukturelles Problem: Einer plötzlich stark wachsenden Zahl übergabebereiter Unternehmer steht eine deutlich kleinere Generation potenzieller Nachfolger gegenüber. Der Wettbewerb um Nachfolger nimmt damit zu, was sich wegen geringerer Nachfrage auch auf den Preis bei einem Verkauf des Unternehmens auswirken kann.
Das Zeitfenster könnte kleiner werden
Weiterer Handlungsdruck entsteht auf steuerlicher Seite. Das geltende Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht bietet Unternehmerfamilien derzeit erhebliche Begünstigungen bei der Übertragung von Betriebsvermögen. Doch dieses System steht erneut auf dem Prüfstand. Zwei Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer werden in Fachkreisen für den Herbst 2026 erwartet. Nach Einschätzung vieler Experten könnten diese Urteile Änderungen der bisherigen steuerlichen Begünstigungen nach sich ziehen.
„Wer wartet, verliert unter Umständen nicht nur strategische Optionen, sondern auch steuerliche Gestaltungsspielräume.“ – Christian Unkelbach

„Unternehmer sollten sich jetzt mit ihrer Nachfolge beschäftigen. Wer wartet, verliert unter Umständen nicht nur strategische Optionen, sondern auch steuerliche Gestaltungsspielräume“, sagt Christian Unkelbach. Der Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater ist einer der drei Partner der auf Gesellschaftsrecht und Steuerrecht spezialisierten Freiburger Kanzlei Dehmer & Partner. Er weiß: Bei der Beratung von Familienunternehmen geht es um weit mehr als steuerliche Optimierung. Nachfolge ist auch ein strategischer, emotionaler und unternehmerischer Prozess, mit Auswirkungen auf die Unternehmensführung, den Familienfrieden und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. „Es gibt keine Einheitslösung, die für alle Unternehmen passt. Eine Nachfolge muss zu den jeweiligen Bedürfnissen passen und die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen“, betont Unkelbach.
Ebenso wie die beiden anderen Partner der Kanzlei, Hans Holger Dehmer und Rolf Eicke, berät Unkelbach Unternehmen und Unternehmer individuell und umfassend zur Unternehmensnachfolge – von der vorweggenommenen Erbfolge durch Schenkung über das Unternehmertestament bis hin zum Unternehmensverkauf an Dritte und der Gründung einer Stiftung.
Einen Einstieg in die wichtigsten Fragen der Unternehmensnachfolge bietet Christian Unkelbach am 9. Juli in Freiburg. Anmeldung: www.events.dehmer-partner.de