Es gibt sie auch in der Industrie noch: die Ausnahmen von Rezession und Stagnation. Die Firma Werma Signaltechnik ist so eine. Am Hauptsitz in Rietheim-Weilheim im Kreis Tuttlingen entsteht derzeit ein 20 Millionen Euro teurer Erweiterungsbau für Produktion und Logistik.
Text: Kathrin Ermert • Fotos: Alex Dietrich
Werma stellt Signalsäulen, -ampeln und -leuchten her, auch Hupen und Sirenen sowie optisch-akustische Kombigeräte. Die zeigen den aktuellen Status von Maschinen und Anlagen an: Füllstände, Stückzahlen und viele andere Produktionsdaten. Sie sind in Fertigung und Montage, Automatisierung und Gebäudetechnik, Versand und Logistik im Einsatz. Die Geräte leuchten, blinken, hupen oder summen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. 1994 brachte die Firma Werma, die ursprünglich Haartrockner, später Summer und Hupen produzierte, die erste modulare Signalsäule auf den Markt. Sie wurden stetig weiterentwickelt, mittlerweile ergänzen digitale Funktionen die analogen Geräte. Parallel ist das Unternehmen auf seine heutige Größe gewachsen. Werma fertigt jährlich rund 2,5 Millionen Produkte, zählt gut 300 Mitarbeitende am Hauptsitz in Rietheim-Weilheim und weitere 100 am zweiten Produktionsstandort in China sowie in den Vertriebsgesellschaften in der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Italien, Belgien und den USA.
Die erfolgreiche Entwicklung ist nicht linear verlaufen. …





