Neujahrsempfang: Schäfer will Zukunftsaufgaben anpacken

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Nach wie vor wird uns die Aufgabe beschäftigen, wie wir unseren wirtschaftlichen Wohlstand im Einklang mit der Natur erhalten.“ Archivfoto: Zurbonsen

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Nach wie vor wird uns die Aufgabe beschäftigen, wie wir unseren wirtschaftlichen Wohlstand im Einklang mit der Natur erhalten.“
Archivfoto: Zurbonsen

Freiburgs grüne Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer ist traditionell mit einem Trachtenempfang ins neue Jahr gestartet. Dabei legte sie ein Bekenntnis zu Tradition und Brauchtum ab. Die bunten und reich geschmückten Trachten drückten mehr als viele Worte die Verbindung zur Heimat im „schönsten aller Regierungsbezirke“ in Freiburg aus. Verbundenheit zur Heimat sei nicht nur Wahrung der Tradition, sondern auch Verantwortung für Zukunft. Die vielfältigen Herausforderungen erlaubten es nicht, sich 2015 einfach auf dem Erreichten auszuruhen, so Schäfer.

Rund 20 Trachtengruppen und Bürgerwehren aus dem gesamten Regierungsbezirk Freiburg, dem Elsass und der Schweiz überbrachten Bärbel Schäfer ihre Neujahrsgrüße und Geschenke an ihrem Dienstsitz, dem Basler Hof in Freiburg. Der Musikverein „Harmonie“ der Trachtenkapelle aus Achern-Wagshurst (Ortenaukreis) sorgte für den musikalischen Rahmen des Empfangs, den dem viele namhafte Vertreter des öffentlichen Lebens teilnahmen. Den Bund Heimat und Volksleben vertraten Präsident Alfred Vonarb aus Breisach, Bürgermeister Siegfried Eckert aus Gutach und die Geschäftsführerin Ursula Hülse.

„Nach wie vor wird uns die Aufgabe beschäftigen, wie wir unseren wirtschaftlichen Wohlstand im Einklang mit der Natur erhalten“, erklärte die Regierungspräsidentin. Als Positivbeispiele für diese Zielsetzung im Freiburger Regierungsbezirk nannte sie die Bioenergiedörfer, die energieautonomen Kommunen und auch den Beitritt vieler Gemeinden zum Biosphärengebiet im Südschwarzwald. Schäfers Credo: „Ich denke, unsere Region und wir sind es uns wert, das zu erhalten, was uns trägt – unsere einzigartige Landschaft, in der wir zu Hause sind.“

Die Regierungspräsidentin kündigte ferner Akzente im regionalen Schul- und Ausbildungsbereich, zur Beseitigung des Fachkräftemangels und bei der Bewältigung der großen Zahl an Flüchtlingen aus den Krisengebieten an. Sie rief alle Beteiligten dazu auf, mitzuhelfen, den Flüchtlingen eine neue Heimat zu schaffen.