Irmgard Sachsenmaier ist seit April 2024 Vorstandsmitglied der Volksbank – Die Gestalterbank aus Offenburg und Villingen-Schwenningen. Die 50-Jährige ist für die Bereiche Firmenkunden sowie Zahlungssysteme Markt und Payment-Gruppe verantwortlich. Zuvor arbeitete die studierte Betriebswirtin unter anderem in verschiedenen Führungspositionen bei der Kreissparkasse Ostalb in Aalen. Hier gibt sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Erklären Sie bitte kurz, was Sie genau machen.
Ich arbeite mit Zahlen und Menschen, und daraus entwickle ich Lösungen, die strategisch sinnvoll und praxisnah für unsere Kunden und Mitglieder sind. Es fängt bei der Entwicklung von Betreuungsmodellen und Beratungsprozessen an und reicht bis zur Ergebnissteuerung und -entwicklung.
Was macht Ihnen am meisten Spaß und was am wenigsten?
Das Allerschönste ist, wenn eine Strategie oder Lösung, die ich entwickelt habe, in der Praxis aufgeht. Nicht so gerne mache ich sich wiederholende, formale Dinge, die erledigt sein müssen, um einen ordnungsgemäßen Geschäftsverlauf gewährleisten zu können.
Wo arbeiten Sie, und wie kommen Sie dorthin?
Im Schnitt arbeite ich zwei Tage die Woche in Offenburg und zwei in Villingen, sonst habe ich Termine in unserem Geschäftsgebiet oder bei Verbundpartnern. Da ich viel unterwegs bin, komme ich meist mit dem Auto ins Büro. Morgens bin ich immer die Erste dort, das genieße ich.
Wie sehen Ihre Arbeitsplätze aus?
Hell und freundlich. Wir haben an beiden Standorten ein Großraumbüro mit einem Arbeitsplatz für jeden Vorstandskollegen. Auf meinem Tisch stehen Computer, Tablet, ein Foto von meinem Mann und unseren drei Kindern und sehr gerne noch eine Tasse grüner Tee. Es ist sehr funktional. Ich bin absolut strukturiert und brauche Ordnung, um effizient arbeiten zu können.
Wie machen Sie sich Notizen?
Ich versuche nahezu papierlos zu sein und nutze die gängigen Orga-Tools wie One Note und Teams. Außerdem habe ich ein kleines Notizbuch. Wenn es schnell gehen muss, kritzele ich dort Stichpunkte hinein, um sie im Nachgang bearbeiten zu können.
Womit lenken Sie sich am liebsten ab?
Hin und wieder mit einem Plausch im Vorstandsbüro oder in der Teeküche.
Wie verbringen Sie Ihre Mittagspause?
Ich gehe gern raus aus dem Gebäude, mache einen Spaziergang oder Einkäufe, um die mich mein Mann oder meine Kinder gebeten haben.
Wie bleiben Sie motiviert an langen Arbeitstagen?
Indem ich mir nur Dinge vornehme, die realistisch sind.
Was wollten Sie als Kind werden?
Ich wollte schon sehr früh zur Bank. Das liegt daran, dass mein Vater bei einer Genossenschaftsbank ehrenamtlich engagiert war und mich hin und wieder mitgenommen hat. Außerdem habe ich eine hohe Zahlenaffinität und mag Menschen – daher war das die ideale Kombination für mich.
Protokoll: Susanne Maerz