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  • Regeln 04/2026
  • Schwerpunkte

Umfrage: Gute Regeln, schlechte Regeln

  • 20. April 2026
Umfrage Regeln
Welche Regel nervt Sie besonders und welche finden Sie gut? Das haben wir Alexandra Beinert, Achim Hornecker, Wiltrud Rösler, Michael Martin und Ellen Wagner (oben von links) gefragt.
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Aus der Wirtschaft hört man regelmäßig Klagen über zu viel Bürokratie und andere Regeln, die den Arbeitsalltag hierzulande erschweren, wenn nicht gar behindern. Doch ohne Regeln funktioniert unser Zusammenleben nicht. Daher wollten wir von Firmenchefs und -chefinnen aus der Region wissen: Welche Regel oder Vorschrift welcher Art auch immer ist Ihnen wichtig – beruflich oder privat – und warum? Und welche Regel nervt Sie aus welchem Grund am meisten? Ein kleiner Einblick in unterschiedliche Branchen.

Umfrage: Susanne Maerz

Ellen Wagner

Ellen Wagner

Geschäftsführerin, Wagner System GmbH, Lahr, Entwickler und Hersteller von hochwertigen Möbelkomponenten und -zubehör

Welche Regel oder Vorschrift ist Ihnen wichtig und warum?
Die „5S-Regeln“, die wir bei Wagner im Zuge unserer Lean-Management-Philosophie eingeführt haben, kann man auch im privaten Umfeld gewinnbringend anwenden: Denn mit „5S“ (Sortieren-Systematisieren-Säubern-Standardisieren-Selbstdisziplin) hinterfragen wir uns permanent, schaffen sichtbare Ordnung, bleiben agil und sind immer vorzeigbar. Das Beste daran: Wer „5S“ konsequent lebt, muss nie wieder zeitintensive Aussortier- oder Aufräumarbeiten machen.

Welche Regel nervt Sie aus welchem Grund am meisten?
Alle Regeln oder Vorschriften, die „fremdbestimmt“ sind und nicht mit Überzeugung im Unternehmen eingeführt oder angewendet werden können, nerven. Wenn das Ergebnis den Aufwand nicht rechtfertigt, sinkt bei allen Beteiligten die Motivation, Regeln zu akzeptieren und einzuhalten. Aktuelles Beispiel: „EUDR“ – die EU-Verordnung über entwaldungsfreie Lieferketten; unverhältnismäßig im Aufwand, unglaubwürdig in der Umsetzung. Darauf hat kein Unternehmen Lust.

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Achim Hornecker

Achim Hornecker

Geschäftsführung, Dr. Hornecker Software-Entwicklung und IT-Dienstleistungen, Freiburg

Welche Regel oder Vorschrift ist Ihnen wichtig und warum?
Mir sind die Regelungen des Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetzes (MPDG) besonders wichtig. Gerade bei Software für Medizinprodukte schaffen sie den notwendigen Rahmen für Sicherheit, Qualität und Vertrauen. In der Praxis sind sie jedoch oft komplex und für kleine und mittlere Unternehmen schwer handhabbar. Der Einsatz von KI kann hier zum Gamechanger werden, weil er hilft, regulatorische Anforderungen effizienter und sinnvoller umzusetzen.

Welche Regel nervt Sie aus welchem Grund am meisten?
Am meisten nervt mich die Regel zur Berechnung der Gemeinkosten in Förderanträgen. Früher gab es dafür praktikable Pauschalen, heute muss gefühlt jeder Bleistift einzeln nachgewiesen werden. Das schafft enormen bürokratischen Aufwand, bindet Zeit und Ressourcen und vermittelt oft den Eindruck, dass Unternehmern pauschal misstraut wird – statt Innovation und Umsetzung zu erleichtern.

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Alexandra Beinert

Alexandra Beinert

Geschäftsführerin, Team Beinert, Teningen, Filmproduktion und Eventtechnik

Welche Regel oder Vorschrift ist Ihnen wichtig und warum?
Ein respektvoller Umgang ist die Basis dafür, dass Zusammenarbeit gelingt und auch unterschiedliche Perspektiven etwas Gutes hervorbringen können. Unabhängig von Position, Meinung oder Hintergrund. Respekt beginnt für mich oft in kleinen Dingen. Ein ehrliches Danke zeigt Wertschätzung und macht deutlich, dass man den Beitrag anderer nicht als selbstverständlich ansieht. Daher finde ich „Danke sagen“ eine wichtige Regel.

Welche Regel nervt Sie aus welchem Grund am meisten?
Mich stören vor allem Regeln, die aus Misstrauen entstehen oder zu wenig Raum für den Einzelfall lassen. Ein Beispiel ist für mich das Arbeitszeitgesetz mit seiner starren Tageslogik: Der Schutzgedanke ist berechtigt, doch starre Regeln sollten gute Arbeit nicht unnötig erschweren. Klare Strukturen sind wichtig, aber sie sollten unterstützen und nicht einengen. Aus meiner Sicht funktionieren Regeln am besten, wenn sie Orientierung geben und trotzdem Raum für gesunden Menschenverstand lassen.

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Michael Martin

Michael Martin

Managing Director, KLS Martin, Tuttlingen und Freiburg, Medizintechnik

Welche Regel oder Vorschrift ist Ihnen wichtig und warum?
Für mich gilt die Regel: neugierig bleiben und nie aufhören zu lernen. Die Medizintechnik entwickelt sich rasant, deshalb ist kontinuierliche Weiterentwicklung essenziell – für das Unternehmen wie für mich persönlich. Lernen bedeutet für mich dabei mehr als Wissensaufbau. Es geht darum, offen zu bleiben, Fragen zu stellen und Neues auch in die Praxis zu bringen. In einem dynamischen Umfeld wie unserem ist Stillstand gleichbedeutend mit Rückschritt. Wer bereit ist, dazuzulernen, kann Veränderungen nicht nur nachvollziehen, sondern aktiv gestalten.

Welche Regel nervt Sie aus welchem Grund am meisten?
Am meisten stören mich Regeln, die den gesunden Menschenverstand aushebeln. Viele Vorgaben sind einmal aus gutem Grund entstanden – und ich respektiere diese, besonders in einer Branche, in der Sicherheit eine sehr wichtige Rolle spielt. Aber Regeln sollten regelmäßig hinterfragt werden: Sind sie noch sinnvoll oder müssen sie angepasst werden? Ein einfaches Beispiel: die alte Vorgabe, im Flugzeug das Handy komplett auszuschalten. Wir wissen heute, dass moderne Geräte die Bordelektronik nicht mehr stören – trotzdem hält sich diese Regel hartnäckig.

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Wiltrud Rösler

Wiltrud Rösler

Kaufmännische Leitung, Black Forest Hospitality GmbH, Hinterzarten, und 2. Vorsitzende Dehoga Freiburg-Stadt, Hotellerie/Gastronomie

Welche Regel oder Vorschrift ist Ihnen wichtig und warum?
Eine in meinen Augen wichtige Regelung ist die Einschränkung der Zuwanderung ohne berufliche Qualifikation. Ich bedaure zwar dies betreffende Einzelschicksale von Mitarbeitern aus Drittstaaten auch in unserem Unternehmen, bin aber dennoch davon überzeugt, dass das der erste Schritt hin zu einer gezielten Einwanderungspolitik im positiven Sinne ist. Diese gibt es in vielen anderen Ländern seit Langem, und wir als Volkswirtschaft benötigen sie dringend.

Welche Regel nervt Sie aus welchem Grund am meisten?
Am meisten nerven mich die extrem starren Regelungen des Arbeitszeitschutzgesetzes. Es ist grundsätzlich gut, dass es dieses Gesetz gibt, denn es schützt gerade die schwächeren Arbeitnehmer vor prekären Verhältnissen und Ausbeutung. Hier hat man sich aber in der Kleinteiligkeit der Regelungswut völlig vergaloppiert. Für Branchen wie die Hotellerie und Gastronomie, in denen der Arbeitsbedarf sowohl zwischen Wochentagen als auch saisonal stark schwankt, wäre eine Flexibilisierung dringend notwendig.

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