Seit November steht Selina Kabis (34) an der Spitze des Schwarzwaldvereins. Davor war die studierte Betriebswirtin und gelernte Medienkauffrau 15 Jahre beim Badischen Verlag tätig. „Ich bin ein Wald- und Naturkind“, sagt sie über sich selbst. Von Klein auf wanderte sie mit ihren Großeltern, die beim Schwarzwaldverein in der Ortsgruppe Freiburg-Hohbühl aktiv waren und das Berglusthaus bei St. Peter bewirteten. Hier gibt sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Wie kommen Sie zur Arbeit?
Meistens laufe ich oder fahre mit dem Rad. Die Strecke ist ein schöner Weg durch die Freiburger Innenstadt bis zu unserer Geschäftsstelle am Stadtgarten. Zu Terminen bei den Ortsgruppen nutze ich Bus oder Auto.
Erklären Sie bitte kurz, was Sie machen.
Als Hauptgeschäftsführerin leite ich die Geschäftsstelle des Schwarzwaldvereins in Freiburg, bin zuständig für strategische Vereinsentwicklung, Netzwerkbildung und Kooperationen und unterstütze die Ehrenamtlichen der knapp 200 eigenständigen Ortsvereine in Vereinsthemen rund um Rechts- und Versicherungsfragen, Datenschutz bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit.
Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Mein Büro liegt an der Hausecke, direkt hinter meinem Rücken fährt die Schlossbergbahn. An der Wand hängt eine große Landkarte des Aktionsgebietes des Schwarzwaldvereins – vom Albtal im Norden bis zum Hegau und ins Markgräflerland. Zudem gibt es eine Leinwand mit einer Drohnenaufnahme vom Nordschwarzwald. Und vom Fenster aus sehe ich das Münster.
Clean Desk oder kreatives Chaos – welcher Typ sind Sie?
Eine Mischung: Tagsüber breitet sich kreatives Chaos aus, abends räume ich alles wieder ordentlich auf, damit ich den Überblick behalte.
Welche Werkzeuge dürfen an Ihrem Arbeitsplatz nicht fehlen?
Laptop, Smartphone, Notizblock und Stift.
Womit lenken Sie sich am liebsten ab?
Während der Arbeit kaum. In der Freizeit mit Spaziergängen, Wanderungen und meiner großen Leidenschaft: Kampfsport.
In welchen sozialen Netzwerken sind Sie aktiv?
Beruflich auf Linkedin, seit kurzem ist der Hauptverein des Schwarzwaldvereins auch auf Instagram aktiv – künftig wollen wir auch LinkedIn und Youtube (stärker) bespielen. Privat nutze ich vor allem Instagram, gelegentlich auch Facebook oder TikTok, diese aber nur passiv.
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß – und was am wenigsten?
Am meisten Freude bereitet mir der Austausch mit Menschen und das Umsetzen von Projekten, etwa einer neuen Imagekampagne für den Schwarzwaldverein. Weniger Spaß machen mir die täglich anfallende Bürokratie, beispielsweise komplexe Anträge.
Wie verbringen Sie Ihre Mittagspause?
Wenn möglich draußen – im Stadtgarten, auf dem Schlossberg oder dem Münsterplatz.
Wie bleiben Sie motiviert an langen Arbeitstagen?
Mit einem positiven Mindset: Immer Schritt für Schritt.