Social Media sowie Gratis-Newsportale konkurrieren immer mehr mit den klassischen Printmedien. Das hat nicht nur wirtschaftliche Folgen für die Verlage, sondern wirkt sich auch auf die Inhalte der Zeitungen aus. Was ändert sich? Ein Blick in die Region.
Text: Susanne Maerz
Ein paar Klicks auf dem Dashboard genügen und Carolin Buchheim, Chefredakteurin der Badischen Zeitung, sieht, welche Artikel zuletzt online besonders häufig gelesen wurden, um welche Uhrzeit – und ob Abos dahinterstecken. Das ist in Redaktionen gang und gäbe. Und es hängt damit zusammen, dass sich Menschen heute online informieren und Tageszeitungen im Internet mit Social Media und Gratis-Newsportalen konkurrieren. „Die Printleserschaft geht zurück und kommt auch nicht wieder“, sagt Thomas Breyer-Mayländer, Professor für Medienmanagement an der Hochschule Offenburg.
Laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) betrug die verbreitete Auflage der Badischen Zeitung im ersten Quartal dieses Jahres rund 105.300 Exemplare, das sind rund 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Vor fünf Jahren waren es noch knapp 130.700. Das darin enthaltene E-Paper indes ist von damals knapp 19.500 auf zuletzt fast 27.000 gestiegen. Mit dieser Entwicklung steht der Badische Verlag aus Freiburg nicht allein da, WEITERLESEN…