Wer sich in den zahlreichen Laboren der Region umschaut und mit den Menschen spricht, die dort arbeiten, hat nicht den Eindruck, dass Stillstand herrscht im Land, ganz im Gegenteil: Da wird in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen geforscht, entwickelt, getestet. Vier Beispiele.
Text: Kathrin Ermert
Südbaden ist eine Forschungsregion. Allein in Freiburg arbeiten zehntausende Menschen in der Universität, der Uniklinik, der Pädagogischen- und der Musikhochschule, der Evangelischen und Katholischen Hochschule sowie den außeruniversitären Instituten Fraunhofer, Max-Planck und Hahn-Schickard. Die Hochschulen in Offenburg, Furtwangen und Konstanz sowie die dortige Universität beschäftigen ebenfalls mehre hundert beziehungsweise tausend Frauen und Männer. Nicht alle sind in der Wissenschaft tätig, doch wenn man noch die vielen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen privater Unternehmen hinzurechnet, scheint es nicht übertrieben zu behaupten, dass in Südbaden mindestens eine vierstellige Zahl von Menschen in Laboren forscht. Wie, woran, wofür? Mit dem Fraunhofer ISE, zwei Instituen von Hahn-Schickard und dem IIIUS der Hochschule Furtwangen haben wir über ihre Arbeit gesprochen.