Florian Löffler (44) führt seit 2009 gemeinsam mit seiner Frau Alexandra (42) Ringfoto Löffler in der Freiburger Schwarzwald City in zweiter Generation. Beide sind ausgebildete Fotomedienfachleute. Florian Löffler ging in Kiel zur Lehre und zog 2006 nach Freiburg. Erst arbeitete er in einem Betrieb in Lörrach, bevor er in das 1980 von seinen Schwiegereltern gegründete Fachgeschäft mit Fotostudio und -labor einstieg.
Wie kommen Sie zur Arbeit?
Mal mit dem Fahrrad, mal mit dem Auto. Meine Frau und ich wechseln uns ab, außer im Winter. So brauchen wir nur einen Tiefgaragenstellplatz in der Stadt und haben Bewegung.
Beschreiben Sie bitte Ihre Arbeit.
Ich arbeite überall, wo es gerade brennt: im Verkauf, im Fotolabor, im Fotostudio, bei Fotokursen. Aber ich verbringe auch viel Zeit im Büro beziehungsweise im Gespräch mit Außendienstlern und der Information über neue Produkte und Trends.
Welche Werkzeuge dürfen an Ihren Arbeitsplätzen nicht fehlen?
Im Büro der PC, im Labor der Digitalisierer und der Negativentwickler, die mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop ausgestatteten Rechner, der Foto- und Plakatdrucker und im Fotostudio natürlich die Kameras.
Welcher Typ sind Sie: Clean Desk oder kreatives Chaos?
Eher kreatives Chaos. In meinem Büro ist das okay. Im Laden oder Labor soll es aber immer ordentlich aussehen. Hier achtet unser stellvertretender Geschäftsführer Stefan Wieber darauf, dass sich unsere Kunden und Mitarbeiter wohl fühlen und es sauber ist.
Wie machen Sie sich Notizen?
Wenn ich hier im Laden bin auf Zetteln, wenn ich außerhalb Gespräche mit Außendienstlern führe oder unterwegs bin mit Firmenpartnern, im Handy.
Womit lenken Sie sich am liebsten ab?
Dazu komme ich gar nicht, weil ich durch ungeplante E-Mails, dringende Anliegen von Mitarbeitenden oder nette Kundengespräche selbst immer wieder von meiner Arbeit abgelenkt werde.
Was machen Sie am liebsten und was am wenigsten gern?
Am liebsten mag ich nach wie vor das, was ich in der Ausbildung gelernt habe, also Fotolabor, Fotostudio und Kameraverkauf. Und wir haben ein ziemlich gutes, junges Team mit unterschiedlichen Charakteren, da macht das gemeinsame Arbeiten Spaß. Über die Jahre kennt man seine Kundschaft und freut sich natürlich auch über diese. Am wenigsten mag ich die Büroarbeit.
Wie verbringen Sie Ihre Mittagspause?
Wenn ich eine Pause mache, dann geh ich raus in die Stadt, setze mich zum Beispiel in den Colombi-Park und esse eine Kleinigkeit.
Was wollten Sie als Kind werden?
Mein Onkel hatte in meiner Heimatstadt Heide in Norddeutschland ein Fotogeschäft. Den Laden fand ich schon immer spannend, und auch die Fotografie hat mich schon immer gereizt. Nach einem Praktikum bei ihm war dann klar, dass ich diesen Weg einschlage.
Protokoll: Susanne Maerz