Badenova: „Die Energiewende ist in die DNA des Unternehmens übergegangen“

Der badenova-Chef über regionale Verbundenheit, schnelles Internet, Nitrat im Trinkwasser – und ob es wieder ein „badenova-Stadion“ in Freiburg geben könnte.

Ein Interview von Rudi Raschke.

In Ihrer jüngsten Bilanz nimmt der badenova-Umsatz Kurs auf die Milliardengrenze. Welche Erkenntnisse ziehen Sie daraus, was ist der Schlüssel für die Steigerung?

Ganz ehrlich: Wir schauen nicht so sehr auf den Umsatz, weil das im Energiegeschäft nicht die treibende Größe ist. Wenn die Abgaben sich erhöhen oder die Energiepreise an der Börse steigen, dann erhöht sich wohl unser Umsatz, aber das hat dann nichts mit dem Ergebnis zu tun.

Man kann aber schon klar sagen, dass wir im letzten Jahr stark gewachsen sind und viele neue Kunden gewinnen konnten. Das setzt sich in diesem Jahr fort. Die Positionierung, unsere Produkte über die unterschiedlichsten Kanäle zu vertreiben, gerade auch im Onlinebereich, zeigt Wirkung. Das freut uns natürlich.

Dann ist der Umsatzsprung vor allem ein Ergebnis von verbessertem Service?

Es ist sicherlich so, dass unser Serviceangebot, also die Erreichbarkeit und die Callcenter-Aktivitäten, sehr gut funktioniert, dafür sind wir auch ausgezeichnet worden. Unser Internetauftritt ist in der Zwischenzeit modern und entspricht dem, was ein Kunde erwartet. Außerdem sind wir erfolgreich mit den unterschiedlichsten Vertriebs-partnern unterwegs. Inzwischen haben wir 25 Shops, auch zusammen mit Telekommunikation-Anbietern. Mit Sparstrom haben wir eine Onlinemarke, die frisch und modern daherkommt und auf verschiedenste Bedürfnisse und Vorstellungen von Kunden eingeht. Die Kombination verschiedener Produkte kommt bei vielen Kunden an. Über Facebook machen wir überdies Befragungen, welches Kombinations-Bündel unsere Kunden in Verbindung mit Energie haben möchten und sind dann in wenigen Tagen damit im Markt.

In Breisach soll das Startup Gründerzentrum „Baden-Campus“ entstehen. Foto: badenova

Ihr Vorstand Maik Wassmer spricht davon, dass die badenova sich ständig neu erfinden müsse. Was ist darunter zu verstehen?

Dass dieser Markt sich ständig dreht. Es reicht längst nicht mehr als Energieversorger, nur Strom, Erdgas, Wärme und Wasser und die eine oder andere Energiedienstleistung anzubieten. Der moderne Kunde erwartet zu Recht von uns, dass wir Antworten und Serviceangebote rund um viele Bereiche in seinem Haus anbieten. Beispiele sind hier die Speicherung des eigen erzeugten Strom, Elektromobilität u. v. m.

Es gibt aber sicherlich viele Menschen, für die wir sehr dankbar sind, die unsere kommunale und regionale Verbundenheit nach wie vor zu schätzen wissen. Und die wissen, dass das Geld, was hier verdient wird, auch wieder zurück zu ihnen kommt. Aber das alleine reicht nicht mehr, um im Wettbewerb zu bestehen.

Zur Situation Ihres Wettbewerbs-Umfelds: Sie haben 2015 gegenüber uns davon gesprochen, dass es rund 120 Stromanbieter am Oberrhein gibt. Wie sieht es aktuell aus, sind es eher noch mehr geworden oder findet hier ein Schrumpfungs-Prozess statt? Sind es inzwischen eher 90 oder 150 Anbieter?

Ich glaube eher, dass es aktuell 150 sind. Für uns spielt das aber eigentlich keine Rolle.

Dann ist der Energiemarkt weniger aufgeräumt und noch hysterischer als vor zwei Jahren?

Nein. Wenn ich Ihren Begriff aufnehme, haben wir 2016 ein ziemlich hysterisches Jahr erlebt, weil die Portale, die zum Wechseln animieren, im vergangenen Jahr ziemlich viel Werbung geschaltet haben.

Das kommt noch aus der „Geiz ist geil“-Tradition der Vorjahre?

Eher „Sparen-Sparen-Sparen“. Dass dabei Angebote nach vorne kommen, mit denen der Kunde mittelfristig gar nicht spart, spielt für die meisten Anbieter keine Rolle, weil das Modell für sie beendet ist, sobald der Kunde gewechselt hat. Dass wir so viele Kunden gewonnen haben, ist nicht der Tatsache geschuldet, dass wir auf Portalen wie verivox waren. Wir schauen nach möglichst nachhaltigen, auf Dauer angelegten Kundenbeziehungen. Danach suchen wir auch unsere Vertriebswege aus.

Wie kann die badenova in diesem eher intransparenten Markt gegensteuern?

Das ist gerade hier in unserer Region unser absolutes Bestreben: dass der Kunde, der mit uns abschließt, sich diesen Spielereien nicht aussetzen muss. Wir haben faire Preise und gehen fair mit unseren Kunden um. Wir bieten unseren Kunden aktiv an, dass sie in einen besseren Tarif wechseln können. Also allen, die bei ihren Verbräuchen tendenziell nicht im richtigen Tarif sind, aber dies selbst noch nicht erkannt haben.

Und das ist dann wirklich ein besserer? Nicht wie bei den Angeboten manches Telefonanbieters?

Nein, es ist wirklich ein besserer. Wir machen das, weil wir auf eine möglichst langfristige Kundenbindung setzen.

Darüber hinaus werben Sie als Energieversorger nicht fürs Stromverschwenden, sondern für Stromsparen. Selbst das versteht bis heute nicht jeder.

Aber es ist doch genau das, was Kunden auch erwarten. Kunden sind nur dann zu halten, wenn wir ihre Erwartungen erfüllen. Wenn Energiesparen ein Thema ist und sie das als Anbieter nicht bedienen, dann sind sie weg. Wenn jemand sich hier gut beraten fühlt, nimmt er auch weitere Produkte von uns, zum Beispiel wenn die Heizung erneuert werden muss, wenn er eine Photovoltaik-Anlage braucht oder eine Smart-Home-Anwendung. Das ist für uns die Linie, die wir verfolgen müssen.

Sie haben sich früh, schon 2008, zur Energiewende bekannt. Ist das ein Vorsprung, von dem Sie weiterhin gut zehren können oder ist der aufgebraucht?

Ich glaube, dass wir von diesem Vorsprung zehren können. Weil wir uns schon jetzt mit der nächsten Stufe beschäftigen, da andere noch dabei sind, in ihrem Unternehmen die Energiewende umzusetzen. Bei uns im Haus muss ich niemandem mehr erklären, dass wir ein konsequent ökologisch orientiertes Unternehmen sind und dass wir in der Energiewende eine große unternehmerische Chance sehen. Jetzt sind wir in einem Stadium, in dem wir wissen, dass die ökologische Ausrichtung eine Voraussetzung ist und andere Themen wie zum Beispiel Komfort und Sicherheit dazu kommen. Lasst uns das eine behalten, aber zugleich den nächsten Schritt gehen. Die Energiewende ist längst in die DNA der badenova übergegangen. Das kann noch nicht jedes Energieunternehmen von sich sagen.

Wie sieht es für Sie aktuell mit dem überregionalen Geschäft aus? Mit der Münchner Allianz-Arena konnten Sie vergangenes Jahr einen prominenten Abnehmer präsentieren. Was passiert darüber hinaus?

Auch hier sind wir sehr gewachsen. Wir haben viele neue Kunden im Gewerbe- und Geschäftskundenbereich gewonnen. Insgesamt sind wir mit dem wirtschaftlichen Ergebnis hier zufrieden, aber es ist ein hartes Geschäft. Wir gehören dabei zu denen, die damit Geld verdienen, was, glaube ich, nicht mehr alle von sich sagen können. Die EnBW hat sich aus diesem Segment komplett zurückgezogen und den Geschäftskundenvertrieb gänzlich aufgegeben. Da sind wir gut unterwegs, aktuell auch mit dem Europapark, der nicht nur unser Erdgas- sondern auch neu unser Stromkunde geworden ist. Eine sehr gute Kooperation, die von der Chemie her einfach stimmt.

Ist das regionale „Baden“ im Namen beim überregionalen Geschäft in irgendeiner Form relevant? Ein Hindernis dürfte es eher nicht sein.

Keinesfalls. Was man von Freiburg aus nicht so bemerkt: Unsere ökologische Positionierung wird überregional stark wahrgenommen. Viele Partner, mit denen wir arbeiten, sagen, dass die Adresse der badenova in Freiburg für die Attribute ökologisch, kommunal, verlässlich steht. Wenn sie von Hamburg aus nach Freiburg blicken, haben die Kunden ein klares Bild. Das strahlt positiv aus, ganz klar.

Bereits im vergangenen Jahr waren Partnerschaften ein großes Thema. Es gab den Einstieg der badenova bei Sparhandy, Smart-Home-Lösungen waren ein Thema, was steht noch in den Startlöchern?

Es ist einiges unterwegs, beim Thema „Mediamarkt“ kann man das sehen. Ein großer Partner, mit dem wir weiter Kontakte knüpfen.

Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe, mit regionalen Unternehmen. Foto: Pixabay

llt „Gas und Glas“ auch unter diese Projekte?

In der Tat. Es ist zunächst ein Pilotprojekt, aber wir gehen davon aus, dass es ein Riesenthema in den Kommunen wird, auch weil schnelles Internet natürlich von immer mehr Menschen nachgefragt wird. Im Bereich Infrastruktur schauen wir immer, wo wir unsere Kompetenzen intelligent einbringen können. Trotzdem ist das natürlich ein schwieriges Geschäft, in dem die Telekom ein respektabler Wettbewerber ist.

Wie können Sie hier Angebote platzieren?

Wir konzentrieren uns in diesem Bereich auf die Geschäftskunden. Wir haben dazu Partner wie 1&1, Versatel und unsere eigene IT-Tochter badenIT, die interessante Rechenzentrumsleistungen anbietet.

Damit haben Sie auch auf die Cloud-Entwicklung reagiert?

Ja, mit einer regionalen Cloud. Es gibt viele Geschäftskunden, die ‚ja‘ sagen zur Cloud, aber bitte nicht irgendwo. Weil sie wissen möchten, wo ihre Daten liegen. Auch damit haben wir Kunden in der Region gewonnen.

Hat es sich für Sie ausgezahlt, einen Digital-Spaß wie die Regio-App „Wunderfitz“ auf den Markt zu bringen?

Monetär hat sich Wunderfitz noch nicht „ausgezahlt“. Doch das war in erster Linie auch nicht unser Ziel. Unser Ziel war und ist es, neue Kommunikationsmedien auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln, wie die digitale Welt „tickt“. Wir sind mit Wunderfitz, unserem smarten Begleiter für Alltag und Freizeit ganz zufrieden. Die Download-Zahlen nehmen sukzessive zu und viele Kommunen sprechen uns zum Teil sehr begeistert darauf an. Jetzt haben wir ganz aktuell auch Lörrach in die App gebracht und sind gespannt auf die Reaktionen.

Die Digitalisierung der Energiebranche sei noch schleppend in den Startlöchern, haben Sie im Vorjahr in einem Hintergrundgespräch gesagt. Können Sie sagen, dass diese Sparte ein bisschen aufholt?

Beim Zugang zum Kunden sind mittlerweile fast alle bemüht, es etwas digitaler zu gestalten, wie das in anderen Bereichen schon Standard ist. Aber das ganz neue, revolutionäre Geschäftsmodell, also etwas, das digital ist, was früher analog funktioniert hat, kristallisiert sich noch nicht klar heraus. Auch wenn es beispielsweise Ansätze von Energy-Sharing gibt, wo Leute, die Strom produzieren, mit denen tauschen können, die Strom haben wollen, und sie direkt beliefern.

Wie sieht für Sie die digitale Zukunft aus?

Wir haben mit der Thüga und einem anderen Partner eine Plattform in den Markt gebracht, die heißt „home & smart“. Dafür betreiben wir eine Plattform, die neutral fundierte Informationen über die unterschiedlichsten Smart-Home-Anwendungen bereitstellt.

Es geht um den Erstkontakt, wann jemand von diesem Thema erfährt?

Genau. Wir wollen Leute, die sich mit dem Thema beschäftigen, auf diese Website bringen. Dahinter stehen unterschiedliche Geschäftsmodelle, auch über Amazon. Wir stellen diese Inhalte, neudeutsch Content, aber auch anderen zur Verfügung. Damit die Stadtwerke, die sich mit dem Thema beschäftigen, den Inhalt und die Positionierung zum Thema „Smart Home“ auch unter ihrem Markennamen betreiben können. Auf diese Weise können wir uns als häuslicher Versorger ein bisschen umfassender im Haushalt positionieren als nur mit dem Thema Energie.

Sie haben Amazon erwähnt. Fürchten Sie, dass ein großer Player, ein Quasi-Monopolist wie auch Google oder Facebook, in den Vertrieb von Energie einsteigen könnte?

Am 1.Oktober, vielleicht auch erst zum ersten Quartal 2018, kommt ja der Smart-Meter. Das bedeutet, dass ich einen Zähler im Keller habe, der jederzeit die Zählerstände digital übers Netz übermittelt. Und damit haben Sie mit dem Smartphone die Möglichkeit, praktisch jede Stunde oder jeden Tag, den Anbieter zu wechseln, weil dort alle Informationen für den Wechsel liegen. Natürlich ist dann vorstellbar, dass jemand, der in der Smart-Home-Welt arbeitet, oder beim Internet-of-Things-Thema positioniert ist, das Thema Energie zur Steuerung noch dazu nimmt. Das muss nicht Google sein. Es könnten Technikkonzerne wie Bosch oder Siemens sein, vielleicht auch Samsung. Trotzdem denke ich, dass das Thema Energie schwerer zu behandeln ist, als viele denken.

Warum?

Man muss Energie einkaufen, man muss sie abrechnen, das ist keineswegs so einfach, wie es klingt. Da steckt noch einiges dahinter, was möglicherweise die Eintrittsbarrieren erhöht. Dennoch können dort Kooperationen entstehen. Einer, der „weiße Ware“ macht (Kühlschränke, Waschmaschinen etc., die Red.), sucht sich einen Energieversorger, mit dem er das gemeinsam anbietet. Das gehört ebenfalls zur Digitalisierung: dass jeder mit seinen Fähigkeiten los läuft und sie auf irgendwelchen Plattformen einbringt und kooperiert. So etwas wird es auch im Energiebereich geben.

Laufen diese Trends bei Ihnen zusammen? Bekommen Sie solche Kooperationsangebote auf den Tisch oder gibt es eine eigene Abteilung, die beispielsweise die Entwicklung auf anderen Märkten bereits beobachtet?

So groß sind wir nicht, dass wir beim beliebten Tourismus ins Silicon Valley mitmachen. Die Themen, die für uns interessant sind, kann man auch hierzulande sehen. Wir arbeiten zum Beispiel sehr gut mit KIC InnoEnergy zusammen, das ist ein Investor in Start-ups, gefördert mit EU-Mitteln. Wir kooperieren bei der Home & Smart-Plattform, aber auch beim Scouting von Themen. Auch die Thüga scoutet Startups, so dass wir zuversichtlich sind, einen ganz guten Überblick zu haben. Und auch in der Region finden sich hochinteressante Beispiele. Ganz aktuell haben wir die Förderzusage des Landes Baden-Württemberg für einen Accelerator, ein Gründungszentrum, in Breisach erhalten. Wir werden unser Gebäude dort nutzen, um Startups ein neues Zuhause zu geben, die sich in einem Gründerumfeld entwickeln können.

Ein Start-up-Beschleuniger in Breisach?

Ja, das ist deswegen ein guter Standort, weil er gut erreichbar ist und wir in den Räumlichkeiten auf unserem alten Betriebsgelände interessante Mieten bieten können. Ausreichend Platz gibt es obendrein für verschiedenste Geschäftsideen. Die jungen Unternehmen profitieren von unserem Know-how und Netzwerk rund um Gründung und Umsetzung von Geschäftsideen.

Es bleibt noch die Frage nach Ihrem Geschäft mit dem Wasser. Da gibt es aktuell alarmierende Nachrichten um gestiegene Preise in Folge des Gülleproblems und der Nitrat-Verunreinigung. Wie sehr betrifft uns das hier?

Wir haben hier Trinkwasser von vorzüglicher Qualität. Das Güllethema betrifft vorrangig Gebiete im Norden und Osten Deutschlands, wo es große Tiermastbetriebe gibt. Natürlich hinterlässt auch die hiesige Landwirtschaft ihren Fußabdruck im Trinkwasser. Bezüglich des Nitrats suchen wir den Schulterschluss mit der Landwirtschaft.

Kommt uns zugute, dass hier mehr ökologisch gewirtschaftet wird?

Rund um unsere Trinkwasserquellen in Hausen gibt es mit Flächen für Spargel und Erdbeeren eine extensive Landwirtschaft, die eher weniger ökologisch geprägt ist. Aber wir arbeiten schon sehr lange und intensiv an diesen Themen. Wir haben bald wieder unser jährliches Wasser-Kolloquium, zu dem wir alle, die mit Wasser zu tun haben, einladen, mit uns zu diskutieren. Nitrat wird diesmal ein Schwerpunkt sein.

Die Freiburger Stadtwerke funktionieren mit der Beteiligung an stattlichen badenova-Gewinnen, während die Freiburger VAG ein massives Minus einfährt, bis 2021 sind es rund 15 bis 20 Millionen Euro jährlich. Mancher Gemeinderat stöhnt schon, dass die badenova so viel Strom gar nicht verkaufen könne, um das auszugleichen. Spüren Sie hier Druck in irgendeiner Form?

Es ist doch ganz normal, dass ein Gesellschafter einen Anspruch hat, dass das, was er damals investiert hat, auch ordentlich verzinst wird und dass man ein Ergebnis abliefert. Aber alle wissen auch, dass die Möglichkeiten in einem regulierten Netzgeschäft und in einem wettbewerbsintensiven Vertriebsgeschäft ihre Grenzen haben. Uns wird rückgespiegelt, dass die Gesellschafter sehr wohl finden, dass die badenova gut aufgestellt ist und wir einen guten Ertrag erwirtschaften. Und dass die Stadt auch erwartet, dass wir vielleicht ein bisschen mehr machen, ist absolut legitim. Aber es gibt keinen Druck oder eine überzogene Erwartung, die formuliert würden. Wir sind professionell im Gespräch, so wie es sein muss zwischen Gesellschafter und Geschäftsführung des Unternehmens.

Ein weiteres wichtiges, regionales Thema zum Schluss: Könnte es sein, dass unweit Ihrer Zentrale an der Freiburger Tullastraße eines Tages wieder einmal in einem „badenova-Stadion“ Profifußball gespielt wird?

Sagen wir es so: Wir sind hier Energiepartner und bauen für den Stadion-Neubau des SC Freiburg die Wärmeversorgung mit Abwärme aus der Rhodia auf. Ich finde, das ist schon eine ziemlich gute Positionierung. Wir machen dieses Stadion grün. Vielleicht braucht man nicht unbedingt den Stadionnamen dafür, um das zu kommunizieren. Im Moment steht es jedenfalls nicht an.

 

 

Thorsten Radensleben ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender der badenvova. Foto: badenova

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