Rund 67.350 Menschen mit Wohnsitz in Deutschland arbeiten in der Schweiz – vor allem im verarbeitenden Gewerbe, aber auch im Handel oder dem Gesundheitswesen. Was halten Unternehmen diesseits der Grenze dem entgegen? Drei Beispiele: Hieber, Dreiland-Klinikum und Roche.
Text: Susanne Maerz
Höhere Gehälter, bessere Arbeitsbedingungen: Aus Gründen wie diesen pendeln Menschen aus Südbaden regelmäßig in die Schweiz. Dass sie in Deutschland wohnen, liegt meist an den hierzulande niedrigeren Lebenshaltungskosten. Rund 58.000 und damit die meisten der sogenannten Grenzgängerinnen und Grenzgänger leben im Regierungsbezirk Freiburg. Dies geht aus Zahlen des Schweizer Bundesamts für Statistik hervor. Die meisten von ihnen wohnen in Grenznähe: rund 22.800 im Landkreis Lörrach, etwa 15.400 im Landkreis Waldshut und circa 11.500 im Landkreis Konstanz. Immerhin etwa 3300 kommen aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und circa 2400 aus der Stadt Freiburg. Im verarbeitenden Gewerbe ist die größte Gruppe der Pendlerinnen und Pendler aus Deutschland beschäftigt (rund 18.600), gefolgt von wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (rund 9500), Gesundheits- und Sozialwesen (circa 9000) und dem Handel (6300). Diese hohen Zahlen machen es Unternehmen auf deutscher Seite im Dreiländereck oft schwerer, Mitarbeitende zu finden. WEITERLESEN…