Gutes Geschäftsjahr für die Stadtbau

Gutes Geschäftsjahr 2015 für die Stadtbau

Die kommunale „Freiburger Stadtbau GmbH“, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Freiburg, zu der die Freiburger Stadtimmobilien – Verwaltung ehemals städtischer Wohnungen -, die Regio Bäder GmbH, die Freiburger Kommunalbauten GmbH und einiges mehr gehören, hat im vergangenen Jahr 13 Mio. Euro Gewinn (plus fünf Mio. Euro gegenüber Vorjahr) erwirtschaftet. Diese sollen in neue Mietwohnungen investiert werden. Parallel stieg der Umsatz um acht Prozent auf 106 Mio. Euro.

Vier Mio. Euro (doppelt so viel wie im Vorjahr) verdiente das Unternehmen im Bauträgergeschäft. Über 70 neue Sozialwohnungen und 50 Eigentumswohnungen wurden 2015 fertig und erreichten ein Gesamtvolumen von 34 Mio. Euro. Mit über 11.000 Wohnungen, darunter fast mehr als 8.000 eigene, ist die Stadtbau größter Vermieter und Verwalter Freiburgs. In den kommenden fünf Jahren sollen bestehende Immobilien durch Neubauten mit doppelt so vielen Wohnungen ersetzt werden – 1500 im Stühlinger, Haslach, Mooswald und Herdern. Das dazu nötige Investitionsvolumen beläuft sich auf geschätzte 300 Mio. Euro.

Gestärkt wurde das gute Ergebnis durch 1,2 Mio. Euro, die aus den Parkhäusern kamen; Verluste musste die Stadtbau jedoch bei der Bädertochter hinnehmen: 300.000 Euro Minus schlugen hier zu Buche. Ursache: Rückstellungen für die im Sommer beginnende Großsanierung der Technik im Keidelbad, die rund zehn Mio. Euro kosten soll