Januar-Ausgabe: Wir hätten da ein paar Fragen

Von einem monatlich erscheinenden Wirtschaftsjournal erwartet man im Normalfall für die Januarausgabe die Prognosen für das gerade begonnene Jahr – so haben wir das im netzwerk südbaden bisher auch getan. Diesmal aber beginnen wir das neue Jahr ganz bewusst mit Fragen, – und zwar danach, ob unsere südbadischen Unternehmen sich auch fragen, be-fragen, denn wer fragt, ist offen für Antworten, ist neugierig, will mehr wissen und vorankommen.

Und genau das scheint gerade für unsere Wirtschaft wichtig zu sein: Nicht mit oft vorhersehbaren Prognosen und wahrscheinlichen Ergebnissen operieren, sondern mit Fragen, an sich selbst, das Unternehmen, die Entwicklung, weil solche Fragen sich öffnen für Verbesserungen, innovativen Wegen, und zwar nicht nur in den Bereichen, in denen es gerade mal nicht so gut geht, sondern besonders dort, wo die Geschäfte gut laufen: Vielleicht kann gerade in diesen Segmenten noch Besseres erreicht werden.

Natürlich werden die Weltökonomie, die Wirtschaftsräume in Deutschland und in Südbaden im Besonderen großen Einfluss auf den Gang unserer Geschäfte haben, aber das darf nicht dazu führen, dass unsere Unternehmer starr und unbewegt dastehen und warten, auf was man sich einstellen muss. Nein, wir sollten aktiv planen, neue Wege erkunden, Innovatives wagen und nicht nur das Bewährte pflegen, und das meint nicht nur den großen Bereich des Digitalen als Herausforderung, sondern vielleicht neue Ideen in gängigen Verfahren.

Zu diesen wichtigen uns alle anregenden Fragen finden Sie, liebe Leserinnen und Leser, in unserem Heft aufschlussreiche Beiträge. Neue Wege sind wir auch mit der Bebilderung eines Teils der Ausgabe gegangen: der Titel und eine längere Fotostrecke in der Ausgabe stammen vom Freiburger Fotografen Frank Bale, den wir auf diesem Weg vorstellen wollen. Zugleich ist auch erstmalig etwas wie ein Portfolio-Stück in unserem sonst sehr textlastigen Magazin. Wie wir finden, ist auch das eine Antwort auf die Frage, wie sich die Region sehen lässt. Lassen Sie uns gern wissen, wie Ihnen der andere Blick auf Südbaden gefällt.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen herzlichst

Daniel Schnitzler