Sick: Wirtschaft und Schule – alles unter einem Dach

Hell, lichtdurchflutet, mit viel Glas und hohen Fenstern und einer gewissen Leichtigkeit fügt sich das „Gisela Sick Bildungshaus“ von in die Merklinstrasse 19 in Waldkirch. Seit dem Wochenende ist das Haus, das Schule und Wirtschaft verbinden soll, der Öffentlichkeit zugänglich – pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres, mit Schulmensa, ein Ausbildungszentrum der Sick AG für deren Azubis und mit städtischer Musikschule.

Das neue Bildungshaus mit Musikschule in Waldkirch. Foto: Sick

 

Es sei ein Anliegen der Familie Sick, Bildung zu fördern und solches Engagement miteinander zu vernetzen. In Zusammenarbeit mit Schulen sollen Technologien den Schülern nähergebracht werden, in Kooperation von Wirtschaft und Bildungsträgern, so Helmut Hirth, Architekt des Gebäudes bei der Eröffnungsfeier.

Die Sick Stiftungs legte auch Zahlen offen: Rund 15,5 Millionen Euro (netto) habe die GmbH in das dreigeschossige Gebäude für Aus- und Weiterbildung investiert.

Helle, lichte Architektur im Treppenhaus des Sick Bildungshaus.

Das bringe der Sick AG vielfältigen Nutzen, diene aber auch der Musikausbildung gleichermaßen – alles unter einem Dach – auch für Schüler aus der Region.

Beispielsweise werde Weiterbildung gerade mit dem Schülerforschungszentrum gefördert, dort finden Kurse statt, an 52 Arbeitsplätzen können junge Menschen sich IT-Wissen aneignen, im Bereich Mechatronik und Elektrotechnik experimentieren und Erfahrungen sammeln für Aufgaben im Bereich Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Auch Studenten der Dualen Hochschule vermitteln ihr Wissen dort den jungen Besuchern weiter.

Kindern und Jugendlichen werde so Technik, Technologien und Berufe in diesen Bereich nähergebracht. Gisela Sick betonte: „Es wird hier nicht nur gelernt, sondern auch gearbeitet, es ist keine rein theoretische Vermittlung, Wissen heißt hier auch tun und machen.“

Schon früh solle mit den praktischen Arbeiten begonnen werden, die Herausforderungen im Bildungsbereich, auch im Zuge der Digitalisierung steigen. Es gehe Sick darum, den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens wieder zurückzugeben. Auch Dr. Martin Krämer, Personalvorstand bei der Sick AG sagte: „Je früher Schüler lernen, welche neuen Technologien für die Digitalisierung benötigt werden und wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen wird, desto besser sind sie für das Berufsleben gewappnet.“

Im ersten OG des Bildungshauses werden Azubis des Unternehmens Sick ausgebildet. Foto: Sick


Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt:

Das Projekt Bildungshaus wurde in Kooperation mit der Stadt Waldkirch und dem Landkreis Emmendingen und der Sick AG realisiert. Die Sick Stiftungs GmbH hat die Finanzierung des gesamten Bauvorhabens inklusive der Gestaltung der Außenanlagen übernommen. Die Stadt Waldkirch und der Landkreis Emmendingen haben die notwendigen Grundstücke eingebracht. Im Gegenzug stellt die Sick Stiftungs GmbH der Stadt, dem Landkreis und der Sick AG die Räume zur Verfügung.

Aufenthaltsräume im Bildungshaus von Sick in Waldkirch. Foto: Müller

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