• Schwerpunkte
  • Unternehmen
  • Kommunales
  • Bauen
  • Kultur
  • Menschen
    • Am Arbeitsplatz
    • Gut beraten
    • Espresso mit
    • Let’s Talk
  • Podcast
  • E-Magazin
  • PR-Dossiers
  • Über uns
  • Kontakt
  • Jobs
  • Corporate Publishing
  • Mediadaten
  • Magazin
  • Supplement
  • Immobilien
  • Abo
Facebook
Instagram
LinkedIn
Netzwerk Südbaden Logo
Netzwerk Südbaden
  • Über uns
  • Kontakt
  • Jobs
  • Mediadaten
  • Magazin
  • Supplement
  • Immobilien
  • Abo
Netzwerk Südbaden
  • Schwerpunkte
  • Unternehmen
  • Kommunales
  • Bauen
  • Kultur
  • Menschen
    • Am Arbeitsplatz
    • Gut beraten
    • Espresso mit
    • Let’s Talk
  • Podcast
  • E-Magazin
  • PR-Dossiers
0
  • Märkte

Von alten Hasen und schwarzen Schafen

  • 14. November 2016
gefährlicher Abfall HBCD
Total
0
Shares
0
0
0
0

Der Ruf der Immobilienvermittler ist nicht der beste in der Bevölkerung. Ursächlich dafür ist nicht zuletzt eine sehr niedrige Eintrittsschwelle zur Ausübung dieses Berufes. So benötigt jemand, der einem anderen gewerblich die Haare schneiden möchte, den Meisterbrief. Wenn jemand dagegen für einen anderen eine mehrere einhunderttausend Euro teure Immobilie vermitteln möchte, dann soll er – salopp gesagt – nur nicht vorbestraft sein. Es wird für die Beantragung des Gewerbescheins bisher keinerlei Fachkenntnisse, Ausbildungsnachweise oder Berufserfahrung gefordert.
Im Prinzip kann dadurch jeder Volljährige Makler werden, mit teilweise verheerenden Ergebnissen. Damit soll nun Schluss sein. Die Novellierung der Berufszulassungsregelung für Makler und Verwalter wird gerade in ein Gesetz gegossen und soll 2017 in Kraft treten. In Zukunft wird ein Sachkundenachweis gefordert und hoffentlich auch eine Berufshaftpflichtversicherung für verursachte Vermögensschäden. Wie in den letzten Jahren üblich geworden, flattert der Gesetzentwurf erst einmal für längere Zeit durch die Gremien. Man kann gespannt sein, was danach unter dem Strich herauskommt.
Erste Aufweichungstendenzen gibt es schon, denn es soll eine „Alte-Hasen-Regelung“ geben. Hier könnte bereits eine sechsjährige, ununterbrochene Tätigkeit als Makler als Sachkundenachweis dienen. Dies wiederum kommt den „schwarzen Schafen“ der Branche zu Gute, die nun weiter ihr Unwesen treiben können. Hier sollte der Gesetzgeber mutiger sein. Nicht zuletzt leben wir in einer Zeit des Gütesiegel-Tsunami. Da ist es wichtig, einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen, der auch in der Bevölkerung Anerkennung findet. Denn das stellen wir in unserer jahrzehntelangen Praxis fest: dem Kundigen wird vertraut. Vertrauen ist gerade bei Immobilientransaktionen extrem wichtig, geht es doch in der Regel oft um das größte Vermögen der Kunden. Insofern ist der Sachkundenachweis ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung.
Oder um es mit Wilhelm Busch zu sagen: „Wär nicht die ganze Bildung da, wo wären wir, ja ja ja ja“.

 
Es grüßt Sie herzlich Ihr Thomas Schmidt
 
Thomas Schmidt ist Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien-Gesellschaft mbH Freiburg. Die Immobilientochter der größten Sparkasse in Südbaden ist gleichzeitig auch der größte Immobilienmakler der Region. Thomas Schmidt, der die Sparkassen-Immo seit vielen Jahren leitet, gilt als profunder Kenner der Immobilienszene in Südbaden. So betreibt die Sparkasse die Immobilienvermittlung seit mehr als 40 Jahren. Thomas Schmidt ist davon überzeugt, dass sich das Bild des Maklers in den nächsten Jahren erheblich verändern werde – der Makler als Berater wird in der unübersichtlichen Immobilienszene immer wichtiger.

Total
0
Shares
Teilen 0
Teilen 0
Teilen 0
Tweet 0
Teilen 0
Teilen 0
Unser Podcast

Julica Goldschmidt interviewt Menschen aus der regionalen Wirtschaftswelt.
Unser Newsletter
Facebook
Instagram
LinkedIn
Weitere Beiträge
  • Kestenholz
    Abgespeckt
    • 6. März 2026
  • Hochschulen
    Exzellent am Arbeitsmarkt — wie geht das?
    • 16. Februar 2026
  • Carl die mobile Herz-Lungen-Maschine
    Resuscitec: Carl, der Lebensretter
    • 3. Februar 2026
  • Wikipedia_Valentin Schenk
    Alle wissen mehr
    • 2. März 2026
  • Anselm Kiefer 2021 in seinem ehemaligen Kinderzimmer in Ottersdorf
    Anselm Kiefers Rückkehr nach Rastatt 
    • 18. Februar 2026
Anzeige
Abo: Jetzt bestellen
  • Cover NWS 02/2026 Schwerpunkt Wissen Netzwerk Südbaden Jahresabo print & digital 90,00 €

    inkl. 7% MwSt.

    Kostenloser Versand

    12 Ausgaben

Verlag

Netzwerk Südbaden GmbH

Bayernstraße 10

79100 Freiburg

Redaktion

Universitätsstraße 10

79098 Freiburg

T 0761 45002800

Services

Abo

Mediadaten

Jobs

Medienpartner
Bundesverband mittelständische Wirtschaft
Freiburger Mittelstandskongress
Marketing Club Ortenau-Offenburg
Große Spiele Freiburg
Netzwerk Südbaden
  • AGB
  • Widerrufsbelehrung
  • Datenschutz
  • Impressum
© Netzwerk Südbaden 2026

Geben Sie ein Suchwort ein und bestätigen Sie mit Enter