Südbadens Grenzregionen: Die Lage an den Rändern der Nationen zeichnet das Bild einer besonderen Region zwischen Lohnniveaus, Pendlerbelangen, Einkaufstourismus und Lebensgefühl. Am Hoch- und Oberrhein gibt es viele direkte Grenzgemeinden. Fünf davon schauen wir uns genauer an.
Text: Julia Donáth-Kneer | Fotos: Alex Dietrich, Bettina Matthiessen

Die Brücke verbindet die beiden Rheinfeldens. Das deutsche Rheinfelden ist keine klassische Tourismusdestination, was jedoch durchaus eine Rolle spielt, ist der Einkaufstourismus aus der Schweiz. MEHR
Rheinau: Anders als in Rheinfelden, Breisach oder Weil am Rhein gibt es kein urbanes Gegenüber auf der anderen Seite der Grenze. Wichtig ist vor allem die Verbindung über die Staustufe Rheinau-Gambsheim, die eine bedeutende Rheinquerung zwischen Deutschland und Frankreich ist. MEHR


Das Münster St. Stephan in Breisach ist das Wahrzeichen der Stadt. Seine Ursprünge reichen ins 12. Jahrhundert zurück, es steht etwa 40 Meter über der Stadt. MEHR
Weil am Rhein: Heute zählt der Vitra Campus mit Museum, Schaudepot, Vitra-Haus, Garten, Shops und Gastronomie zu den Knotenpunkten internationaler Architektur und Kunst. Jährlich kommen mehr als 350.000 Besuchende, das sind mehr als zehn Mal so viele wie Weil Einwohner hat. MEHR


Kehl und Straßburg sind über vier Querungen verbunden, seit 2017 fährt die Tram über den Rhein. Mehr als 3000 der rund 40.000 Kehlerinnen und Kehler haben einen französischen Pass, rund 4000 in Straßburg lebende Arbeitnehmende pendeln nach Kehl. Auch Schülerinnen und Schüler bewegen sich über die Grenze. MEHR