SC: Den Profifußball in Freiburg sichern

Sport-Club Der Sport-Club Freiburg kann vor der Saison einige Herausforderungen als überstanden abhaken, einige Baustellen bleiben. Die Spielzeit 2018/19 dürfte auf vielfache Weise zum Spagat werden.

Von Rudi Raschke

Egal ob an Freiburgs Kneipentischen, in der SC-Ticketschlange, in Fangruppen auf Facebook – gerade im Breisgau gibt es Fußballanhänger, die das Drama um die deutsche Nationalmannschaft dank einer gewissen Vorfreude auf die Bundesliga für sich abgehakt haben. Jedenfalls hatte der kunstvolle Ausstieg der Deutschen bei der WM bei ihnen eher die Lust auf den heimischen Club gesteigert. Wo man in diesen Tagen hinhörte: Schön, wenn die spielfreie Zeit vorbei ist und im Schwarzwaldstadion wieder „richtige“ Kicks geboten werden. Fußball kommt nach Haus. Die wie jedes Jahr frische, auf Null gestellte, nur zum Start egalisierte Stecktabelle des „kicker“-Sonderhefts: Auch in seiner achten Saison als Profitrainer wird SC-Trainer Christian Streich wieder das darin sehen, was ihn seinen Job gern mit dem des mythischen Sisyphos vergleichen lässt: Die Aufgabe, eine Felskugel gen Gipfel zu schieben, die immer wieder davon rollt. Jedes Jahr aufs Neue, immer von ganz unten, ohne je an der richtigen Spitze anzukommen. Und immer in der Hoffnung, dass sich kräftigere Mitstreiter den Schlendrian holen. Im Vorjahr ist das Clubs wie dem VfL Wolfsburg gelungen, dem eigentlich geläuterten Chaos-Club 1. FC Köln und dem Hamburger SV, mit 105 Millionen Euro Verbindlichkeiten so etwas wie das unorganisierte Verbrechen der Liga. Der SC hatte sich nach einer aufreibenden Schlingertour als 15. von 18 ins Ziel geschleppt – und beginnt jetzt wieder bei null. Naja, nicht ganz.

Schorle, Fleischküchle, Bezahlbarer Fußball: Dreiklang auf der Nordtribüne Fotos: Alexander Dietrich

Das Sportliche

Auch wenn die Redaktionen aus dem SC-Trainingslager eigetnlich jedes Jahr die gleichen Postkartentexte übermitteln – intakte Teamstimmung, konzentrierte Tagesgestaltung, schönes Wetter, tolles Essen – herrschten dieses Jahr klar bessere Voraussetzungen als bei der Vorjahresreise nach Schruns. Weil der SC dieses Mal seine Wunsch-Verpflichtungen dabei hatte. Mit Spielern wie Jérome Gondorf (Werder Bremen), Luca Waldschmidt (Hamburger SV) und Dominique Heintz (1. FC Köln) wurde auf allen Feldspieler-Positionen Bundesliga-Erfahrung eingekauft, mit Mark Flekken (MSV Duisburg), Keven Schlotterbeck und Constantin Frommann (beide eigener Nachwuchs) wurden Talente eingebunden. Warum das so erwähnenswert ist: Im Vorjahr hatte die SC-Spielersichtung keineswegs eine Schaffenspause, aber Spieler mit deutlich mehr Anlaufschwierigkeiten geholt wie die inzwischen wieder abgegebenen Leihprofis Bartosz Kapustka und Ryan Kent. Oder späte Verpflichtungen getätigt: Yoric Ravet vom Schweizer Meister YB Bern wurde quasi vor offenem Vorhang ins Bühnengeschehen eingebaut – als seine Neu-Kollegen bereits in der Europa- League-Quali ausgeschieden und die ersten Bundesliga-Partien schon gespielt waren. Wunschtransfers wie Michael Gregoritsch und Cengiz Ünder, die vor den Augen des SC vom FC Augsburg und AS Rom weggeholt wurden, konnten im Vorjahr nicht gestemmt werden. Am Ende hatte das SC-Trainerteam zwar einen XXL-Kader, konnte sich aber angesichts der 20 Tore, die allein diese beiden zusammen bei den genannten Vereinen schossen, einen schönen hätte-wäre-wenn-Tabellenplatz herbei rechnen. Christian Streich sprach im April dieses Jahres von „der schwierigsten Saison, seit ich Profitrainer bin“ – jeder, der das Ende der Spielzeit erlebt hat, wird es nachvollziehen: Der Sport-Club bekam quasi Zentimeter vorm Aufprall noch den Fallschirm auf: Das alles am Ende eines Jahres mit bizarren Gegner-Strafstößen, die als Halbzeit-Unterhaltung verhängt wurden, revidierten Roten Karten und im Schnee nicht auffindbaren Elfmeterpunkten. Letzteres in einem von zwei Irrsinns-Spielen gegen den 1. FC Köln, in denen der SC sechs Last-Minute-Punkte gewann. Wäre es, durchaus möglich, nur einer gewesen, hätte der SC hinter dem HSV den Abstiegsplatz 17 belegt. Keine gelungene Vorbereitung und kein SC-Transfer der Welt werden so ein knappes Finish je verhindern – aber es schaut so aus, als schafft der Sport-Club es dieses Jahr, etwas höher ins Regal zu greifen: Mit der Verpflichtung der Neuen dürfte unübersehbar auch ein Uplifting des Gehaltsgefüges in Richtung Konkurrenz einhergehen. Dafür spricht auch, dass wichtige Teamplayer wie Christian Günter und Nils Petersen gehalten wurden.

Der Etat

Ungeachtet dessen sieht sich der SC im Liga-Umfeld so: „Es hat sich unheimlich viel verändert: Aus einer Drei-Klassen- ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geworden“, sagt Oliver Leki in seinem Büro, das wie das gesamte Stadion tolle Aussichten, aber auch wenig Platz bietet. Leki ist an der Seite von Sportvorstand Jochen Saier für alles Finanzielle, für Marketing und Vertrieb zuständig. In der aktullen Liga- Konstellation könne es jederzeit Vereine erwischen, „die nie in Erwägung gezogen haben, abzusteigen. In diesem Segment von elf, zwölf Mannschaften spielt der SC mit, und wir wollen uns dort stabilisieren.“ Bei ständig steigenden Budgets, die keineswegs nur durch TV-Gelder, sondern auch durch externe Teilnehmer am Markt zustande kämen, müssten die Bundesli- gisten selbst die Ausläufer des Gehälter- Wahnsinns in China auffangen. „Das hat auch Auswirkungen auf uns. Es ist einfach viel Geld im Markt.“ Lekis Botschaft: Der SC muss vieles richtigmachen, um ein wenig Planungssicherheit in dieser Klassengesellschaft zu haben. „Wir haben übrigens auch im Vorjahr investiert, sicher hat nicht jede Verpflchtung so gut funktioniert, wie wir das gewünscht haben“, sagt er. Trotz eines, wohl auch wegen der WM, spät in Fahrt gekommenen Transfermarkts habe man in Freiburg jetzt früh Vollzug melden können. Der Kader sei damit auch in der Spitze besser geworden, denkt Leki, nicht nur in der Breite. Überdies seien wieder Spieler aus dem Nachwuchs neu dabei, wo man zwischendurch eine jahrgangsbedingte „kleine Delle“ zu verzeichnen hatte. Beim SC sind Stand Ende Juli acht Spieler und drei Trainer mit eigener Fußballschulen-Vergangenheit auf dem Platz. Der Sport-Club, das bestätigt Leki im Gespräch, wird den bisherigen Rekordumsatz von 78,7 Millionen Euro (im Geschäftsjahr 2014/15) bei der kommenden Jahreshauptversammlung wohl übertreffen „und ein sehr gutes Jahresergebnis“ ausweisen. Ursache dafür wären auch die Vorjahres- Transfers von Maximilian Philipp und Vincenzo Grifo, deren kolportierte Erträge von zusammen mehr als 26 Millionen Euro in der Bilanz 2017/18 verbucht werden. Vor dieser Spielzeit übersteigen die Einkäufe mit gerüchtegerechneten 12 Millionen die Einnahmen von etwa 1,5 Millionen Euro deutlich. Die im Frühjahr vermutete, sich jetzt aber irgendwie doch nicht einstellende Ablösesumme für das türkische Verteidiger-Talent Caglar Söyüncü, rund 20 Millionen Euro, benötige der Verein aktuell nicht zwingend. „Wir schauen, was noch passiert, aber müssten ihn nicht verkaufen“, sagt Leki. Gut möglich, dass er dem SC erhalten bleibt, wenn die Pokerrunde englischer Vereine nicht mehr eröffnet wird. Das Transfergeschäft ist vielleicht der größte aller SC-Spagate: Der Sport-Club braucht hin und wieder solche Rücklagen, weil er mit dem selbst finanzierten Stadionneubau (die Infrastruktur übernehmen Stadt und Land) auch welche aufbrauchen wird. „Und weil wir auch mal wieder in der Zweiten Liga spielen könnten“, sagt Leki. Da täte es gut, „etwas auf der hohen Kante zu haben, um wieder angreifen zu können.“ Die Konsequenz in der Ausrichtung: „Es wäre geheuchelt zu sagen, dass die Kommerzialisierung des Fußballs am SC spurlos vorbeigehen wird“. Leki spricht davon, dass der Verein hier dabei ist, aber weiter Dinge aus „tiefer Überzeugung angehen werde, in Strukturen und Erlösen weiterwachsen, sich verbessern, eine gute Wettbewerbsposition verschaffen“ wolle, aber auch längst nicht alles mitmache.

Arbeitssuchend: Übungskameradem aus Plastik vor der Saison. Fotos: Alexander Dietrich

Die Konkurrenz und der Neubau:

Sollte der SC die 80 Millionen-Marke überschreiten, dann läge der Rückstand auf einen direkten Mitbewerber wie den 1. FSV Mainz 05 bei immer noch mehr als 20 Millionen Euro, Mainz hatte im Vorjahr Umsätze von 101 Millionen Euro gemeldet. Dieser gewaltige Vorsprung wird nicht kleiner, solange der SC sein Stadion nicht einweihen kann. Geplant ist die endgültige Baugenehmigung für den Herbst 2018, ein weiteres „Go“ des Gemeinderats gab es am 24. Juli. Je nach Klagelaune der betroffenen Anlieger würde eine verspätete Einweihung im Jahr 2021 (statt 2020) dann ein glattes Jahrzehnt nach der der Mainzer Arena stattfinden. Eine Ewigkeit für die Voraussetzungen in der Bundesliga. Nur zur Einordnung: Der zur WM 2006 gebaute Tempel in München ist seit vier Jahren komplett abbezahlt, die Bayern schaufeln allein dadurch jährlich 25 Millionen Euro beiseite. „Auf Schalke“ wird ebenfalls ab kommendem Jahr keine Kohle mehr fürs Abzahlen nötig. Der SC muss sich derweil in Teilen Freiburgs für den Kampf um ein Fitzelchen Chancengleichheit immer noch behandeln lassen, als würde er ein atomares Endlager bauen. Leki sagt dann auch, dass die lediglich vier Gegenstimmen (bei 48 Gemeinderäten) den Verein „bestätigten und ermutigten“.

Kapitalgesellschaft und Investoren:

Der Sport-Club hat sich vergangenes Jahr nicht nur entschieden, eine Trennung des Profibetriebs als Kapitalgesellschaft vom Vereinsbetrieb auf Sicht auszuschließen, er hat sich dieses Jahr auch deutlich von einer Regel distanziert, die die Bundesligaclubs für Mehrheitsübernahmen durch Investoren öffnen würde. An der Seite des FC St. Pauli (mit dem ehemaligen SC-Manager Andreas Rettig) aktivierte der SC eine Mehrheit der 36 Profivereine für einen Abstimmungssieg, der die sogenannte 50+1-Regel fortbestehen lässt: Eine Sperre der Übernahme von Investoren (Ausnahmen sind die mehr als 20 Jahre lang von Mehrheits-Geldgebern abhängigen Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim). Mit dem klaren Ziel, Zustände wie bei 1860 München (hängt von Geld und Laune eines jordanischen Scheichs ab) oder in Hamburg (hängt von Geld und Laune eines hanseatischen Greises ab) nicht zu vervielfachen. In beiden Fällen ist der sportliche Erfolg ohnehin überschaubar. Leki erklärt ruhig, dass das Eintreten für den 50+1-Erhalt mit großer Überzeugung erfolgt sei. Die Formeln, man könnte a) verhindern, dass die Bayern auch die kommenden fünf Jahre im März Deutscher Meister sind und b) den Rückstand zum Milliarden-Fußball in England verkürzen, gingen nicht auf: Letztlich hätten es die Tabellenobersten doch leichter, potente Geldgeber zu finden, noch dazu mit einem Vielfachen der Beträge, die am Ende der Skala flössen. Sportliche Spannung brächte das der Liga nicht. Selbst wenn es durchaus auch die Möglichkeit gebe, sagt Leki, „sehr gute Partnerschaften“ mit Investoren einzugehen, überwiege die Gefahr, dass Clubs auf diesem Weg nach dem „letzten Strohhalm greifen“ und dabei „zu ganz vielen Dingen bereit wären, die für den Fußball nicht gut sind“. Davon sei der SC „komplett überzeugt“ gewesen, als es zur Abstimmung kam. Leki äußerte sich damals zu der Debatte in einem überaus deutlichen Vorfeld- Interview auf „Spiegel online“, das auch deshalb auffiel, weil die Deutsche Fußball Liga selbst eine klare Positionierung zum deutschen Fußball-Sonderweg meidet. Auch jetzt, nach der Abstimmung für den Erhalt von „50+1“, bleibt unklar, ob sie die Regel nach internationalem, also EURecht, absichern könnte (was Ihr Auftrag durch das Votum der Vereine ist) – oder sie gerade mit der Ansage, das käme in Brüssel nicht durch, preisgeben wird, sich also eine kartellrechtliche Aufweichung herbei sehnt. Von daher hat sich der SC Freiburg vor allem im Sinne vieler Fangruppierungen mutig aus dem Fenster gelehnt.

Image, Vermarktung und Internationalisierung:

Weniger heraus lehnen wird sich der Verein laut Oliver Leki dort, wo es schlicht keinen Sinn ergibt: Mit einer Form von Internationalisierung, wie sie etliche Vereine zu Trips nach Asien oder in die USA geführt hat. Wer hier nicht zur Top-Prominenz der Traditions- oder Superstarclubs gehört, kann sich die Fahrt für ein paar Schals und Likes eigentlich schenken. Der Sport-Club sei überzeugt, dass dies „unsere einzige Chance ist“: Einen ganz starken Heimatmarkt in einem Radius bis 200 Kilometer Entfernung zu begeistern, sagt Leki. Die Internationalisierung finde weiterhin im Osten Frankreichs und im Norden der Schweiz statt, die Aufmerksamkeit fürs neue Stadion sieht hier noch Potenziale vor, auch in Richtung Karlsruhe und an den Bodensee. Der SC wolle ein guter Partner in der Region sein, für ihn wären strapaziöse Image-Ausflüge nach Asien vom Zweck eher „Kaffeefahrten“, sagt Leki. Auch in der Vermarktung, am alten wie am neuen Standort, gelte in erster Linie dieser Radius. Es gebe durchaus auch nationale Unternehmen, die sich für ein Sponsoring beim SC engagierten, sagt Oliver Leki, aber im Kern gelte es, die vielen etablierten Unternehmen in der erweiterten Region zu überzeugen, wenn es um den Kreis der Partner gehe. Bei den Sponsoren gelte, „dass wir nur stark sind, wenn wir viele sind.“ „Wir wollen ausverkauft sein“, lautet seine Vorstellung für die Vermarktung am alten wie am neuen Standort – auch wenn ein Sprung von jetzt 1200 auf 2000 Business-Sitze und von 24.000 auf 35.000 Zuschauer insgesamt ansteht. Preislich hat der SC sowohl für die Stehplatz- Fans (Preisanstieg von 180 auf 210 Euro in den vergangenen zwei Jahren) als auch bei den Einsteiger-Sponsorenkarten (30.000 Euro für vier Karten mit Sitzplatz, Essen im Zeltbau und Werbung im Stadion) kräftig an der Schraube gedreht. Leki geht aber gerade bei den Stehplätzen weiter davon aus, dass in Freiburg weiterhin die Möglichkeit geben soll „günstig Fußball zu gucken“. Dass SC-Karten ein knappes Gut in Freiburg bleiben, zeigt der einmal mehr bei 15.000 Jahrestickets abgeriegelte Verkauf, der mit vielen enttäuschten Neubewerbern abgeschlossen wurde. Leki verweist auch auf die Richtung 20.000er-Marke gehenden Mitgliederzahlen, mit denen sich einige ein Vorverkaufsrecht bei Einzeltickets erwerben, aber auch signalisierten, „dass sie überzeugt hinter dem Verein stehen“. Bedroht das „Schnauze-voll-Gefühl“, das viele Fans angesichts von Fifa-Korruption wie Russland- und Katar-WMs verspüren, im Kern nicht auch die deutsche Bundesliga? Zwar ist dort eben erst der zweithöchste Zuschauerschnitt aller Zeiten erreicht worden (knapp 44.000 pro Spiel bei insgesamt fast 19 Millionen Besuchern), aber es gibt durchaus Signale, die auf ein Ende des Booms hinweisen: Rückläufige Tendenzen bei einzelnen Clubs ebenso wie fernbleibende Dauerkartenbesitzer bei Heimspielen, die nicht als Rosinen gelten. Die Unternehmen, die Trikotsponsoring betreiben, klangen schon einmal prominenter. Und auch die Ausstrahlung einzelner Spiele auf abseitigen, technisch unbedarften Sendern wie Eurosport2 ist wenig werbewirksam. Leki sagt selbst, dass er als privater Fußballfan auch bei sich beobachte, dass die Zahl der verfolgten WM-Spiele stark abgenommen hat, auch bei der Champions League steige er später ins Geschehen ein als früher. Was wohl gerade vielen so gehe. Und bei der Zahl der Wettbewerbe sei mit Freundschaftsturnieren wie der „Nations League“ oder dem „International Champions Cup“ klar eine „Grenze erreicht“. Aber? „Die Bundesliga wird nicht an Attraktivität verlieren“, sagt er zum Schluss. Für die Clubs ginge es darum, „die Herausforderungen der Zukunft zu gestalten. Es wird nicht alles so bleiben, wie es war, dennoch sollten wir als Verein uns in unseren Werten treu bleiben.“ Nicht austauschbar zu sein: Dieser Spagat kommt dann ausnahmsweise eher auf andere als auf den SC Freiburg zu.