Edelbrennerei Franz Fies: Schnörkelloses Schnapsbrennen

Die Edelobstbrennerei Franz Fies GmbH feierte die offizielle Einweihung ihres neuen Firmengebäudes.

Nach 16 Monaten Bauzeit hatte das Familienunternehmen mit seinen knapp 40 Mitarbeitern den insgesamt rund 4.500 Quadratmeter großen Neubau bereits im Herbst des vergangenen Jahres bezogen. Zugleich wurde damit die Nachfolge des Unternehmens eingeleitet: In die Leitung der Brennerei hat Heinz-Peter Fies inzwischen den Geschäftsführer Joachim Neymeyer und Anne-Katrin Hormann, geborene Fies, eingebunden. Das neue Gebäude beherbergt neben Lager und Verwaltung die Produktion mit Abfüllung und Tanklage. Bereits zum zweiten Mal setzte Bauherr Heinz-Peter Fies dabei auf Freyler Industriebau als Partner. Das Unternehmen begleitete das Objekt vom Konzepttag über die Planung bis zur schlüsselfertigen Ausführung.

Seit 1948 produziert die Brennerei Franz Fies original Schwarzwälder Edelobstbrände, fruchtige Liköre, Gin und seit Neustem auch Fisini, einen Schwarzwald Aperitif aus heimischen Beeren und Kräutern. In dritter Generation wird dieses Jahr das 70-jährige Firmenjubiläum gefeiert. In der Ortenau reifen die Zutaten heran, darunter aromatische Früchte wie die berühmte Schwarzwälder Kirsche. Sie findet Liebhaber auf der ganzen Welt – die Brennerei beliefert heute Kunden von China bis in die USA. Das Wachstum des Unternehmens, aber auch gesteigerte Anforderungen an den Brand- und Explosionsschutz sowie energetische Überlegungen zu Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung führten  Vorzeigbar und großzügig: Blick ins Foyer der Brennerei zur Entscheidung für den zweigeschossigen Neubau. Dabei stehen Transparenz und der Bezug zur Region im Vordergrund. „Neben dem Foyer mit hohen Räumen und offenem Treppenaufstieg bieten große Fenster am Eingangsbereich einen großzügigen Blick auf die Tanks in der Produktionshalle“, erläutert Clemens Huber, Vertriebsingenieur bei Freyler.

Direkt vor der Glasfassade bildet eine lamellenartig angebrachte Holzfassade den Abschluss. An der Rückseite des Gebäudes befinden sich vier LKW-Laderampen. „Wie von uns gewünscht, hat Freyler Industriebau eine Schwarzwaldbrennerei ohne Schnörkelei umgesetzt, die zu unserem edlen Sortiment passt und sich perfekt in die Umgebung integriert“, freut sich Heinz-Peter Fies. Die Lage am Ortsrand ermöglicht eine weite Aussicht direkt in die Obstplantagen. Die harmonische Einbindung in die Landschaft, unter Verwendung von Holz, in Kombination mit Stahl, war von Anfang an Wunsch und Vorgabe für die Planungen und wurde mit dem neuen Gebäude gelungen umgesetzt. Das Gebäude wurde als Energieeffizienz Standard KfW 55 umgesetzt. Realisiert mit Wärmegewinnung mittels Fernleitung aus dem Brennereibetrieb, einer Holzpellets- Heizung sowie entsprechender Dämm- Maßnahmen in der Gebäudehülle.