Oktober-Ausgabe: Neu verpackt

Es gibt eine ganze Reihe von Sprüchen, die die Notwendigkeit von Innovationen schon immer belegen: von „wer rastet, der rostet“ bis zu jenem Gorbatschow zugesprochenen Satz „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, womit die verheerenden Folgen fehlender Innovationskraft benannt werden. Wir wissen alle, dass es sich in keinem Bereich unseres Lebens, erst recht nicht in der Wirtschaft lohnt, sich auf einmal Erreichtem auszuruhen, und es ist für uns alle selbstverständlich, zumal im digitalen Zeitalter, nach immer neuen Wegen, Ideen und Modifikationen zu suchen.

So weit sind sich sicher alle einig. Aber wie laufen solche Innovationen ab? Was und in welchen Bereichen und auf welche Weise ist es nötig, Innovatives anzugehen? Genau diesen letztlich sehr umfassenden und auch hintergründigen Fragen stellen wir uns in diesem Heft, und dabei kommt sehr viel Erstaunliches zutage – etwa die vom Haufe- CEO Reithwiesner formulierte Feststellung, dass in den USA das wichtigste Prinzip der Erneuerung darin besteht, das Eine aufhören und das (zumeist völlig) Andere beginnen zu lassen. Bei uns bevorzugt man eher Reformen, will Bestehendes erhaltend verändern. Aber das ist nur ein Problemfeld unter vielen: Sehr oft wird auch hierzulande über eine Innovation der Innovation nachgedacht, d.h. es wird gefragt, ob in einem Unternehmen nicht besser die Innovationsplaner, -auslöser und -wege neu gesucht und strukturiert werden sollten – so etwa in Barcamps, eine Innovation, um Innovationen zu erkunden.

Es gibt Brüche in den Entwicklungen und aber auch eher evolutionäre Innovationen, die sich organisch aus dem Bestehenden entwickeln – dazu gehört etwa unser neues Layout in netzwerk südbaden, das Ausdruck von Überlegungen ist, Übersichtlichkeit und Ästhetik gleichermaßen zu fördern. Wir glauben, dass die neue Optik wunderbar zu den hohen Ansprüchen an den Inhalt passt. Wir sind sehr gespannt auf Ihre Meinung.

Eine ruhige und zugleich nachdenklichanregende Lektüre
wünscht Ihnen Herzlichst netzwerk südbaden – der Herausgeber

Daniel Schnitzler