Uni Freiburg eröffnet Zentrum für Moderne Chinastudien

Uni Freiburg eröffnet Zentrum für Moderne Chinastudien

Das „Freiburg-Nanjing Center for Modern China Studies“ an der Albert-Ludwigs-Universität ist eröffnet – der Start des Partnerinstituts an der Universität Nanjing/China war schon am 1. Juni 2015 erfolgt. Es ist das erste Zentrum dieser Art, das die Universität Freiburg gemeinsam mit einer anderen Universität betreibt. „Das ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Internationalisierung“, sagt Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer. In dem neuen Zentrum arbeiten das Institut für Sinologie der Universität Freiburg und die School of Social and Behavioral Sciences der Universität Nanjing zusammen. Zu den geplanten Aktivitäten zählen der Austausch von WissenschaftlerInnen, ein Stipendienprogramm für den Austausch von Studierenden sowie Workshops und Konferenzen. Hinzu kommen gemeinsame Forschungsprojekte, etwa zur sozialen Mobilisierung und zum kollektiven Gedächtnis in China nach 1949. „Das Zentrum bietet die einmalige Chance, Kompetenzen und Sichtweisen zusammenzuführen“, sagt Nicola Spakowski, Professorin für Sinologie an der Universität Freiburg und Gründungsdirektorin des neuen Zentrums. Darüber hinaus ist vorgesehen, zusammen mit dem Konfuzius-Institut Freiburg die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen.